05.06.2020 - 14:32 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Fasan trotzt Ausgangsbeschränkung

Gemächlichen Schrittes erkundigte ein Fasan letzte Woche das Wohngebiet in der Nachbarschaft des Schützenheims.
von Autor SLUProfil

Die Pandemie hat das Alltagsleben kräftig durcheinandergewirbelt – vieles ist nicht mehr so, wie es vorher war. Dass die "neue Zeit" auch an der Tierwelt anscheinend nicht spurlos vorüber gegangen ist, offenbarte sich jüngst Bewohnern der Straße "Am Schützenheim". Urplötzlich stolzierte da ein Fasan mitten auf der Fahrbahn, so als befinde er sich in freier Wildbahn.

Nachdem sowohl Fasane als auch Rebhühner in der Natur mittlerweile zu einer Seltenheit geworden sind, mutete das Auftauchen dieses Federviehs in einem Wohngebiet umso erstaunlicher an. Die Frage, inwieweit die Umstände in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dabei eine Rolle spielten, ist im Bereich der Vermutung angesiedelt. Möglicherweise wurde dem Tier, nachdem das geschäftige öffentliche Treiben in den vergangenen Wochen einer weitgehenden Stille und Ruhe gewichen ist, die Scheu genommen. Wie dem auch sei, Stoff für eine Anekdote lieferte der Hahn mit dem farbenprächtigen Gefieder allemal.

Die Erklärung für den gefiederten Spaziergänger offenbarte sich wenige Stunden später: Mit einem Kescher bewaffnet, machte sich der Besitzer des Hahns in der Straße auf die Suche, um des Ausreißers habhaft zu werden.

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