26.08.2018 - 13:21 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Figur und Raum im Bild

Wie passt die Farbe zur Figur? Und wie fügt sie sich in den Raum? Solche Fragen beantwortet Friederike Breier mit dem Pinsel. Das Ergebnis präsentiert die gebürtige Oberviechtacherin im September in ihrer Heimat.

Das Hauptthema in den Werken von Friederike Breier ist die menschliche Figur.
von Autor SLUProfil

(slu) Im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum findet am Sonntag, 9. September, zum Tag des offenen Denkmals der 8. Markmühltag statt. Eröffnet wird er um 11 Uhr mit einer Vernissage zur Ausstellung der in München als freiberufliche Kunsthistorikerin tätigen Malerin Friederike Breier, einer gebürtigen Oberviechtacherin. Der Titel der Ausstellung lautet "AugenBlicke" und soll das Momenthafte in den Bildern der Künstlerin widerspiegeln.

Ihre Ausbildung absolvierte Friederike Breier an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Studium der Kunstgeschichte, der deutschen und vergleichenden Volkskunde sowie der Bayerischen Kirchengeschichte. An der Universität der Künste in Berlin bildete sich im Kuratieren weiter.

Ihre künstlerische Ausbildung begann die Malerin 2003 in mehreren Kursen und Seminaren, unter anderem bei den Dozenten Silke Blomeyer und Wolfgang Koethe (München) sowie Anna Kölle (Berlin), an die sich eine autodidaktische Aus- und Weiterbildung anschloss.

In der Öffentlichkeit zeigte Friederike Breier ihre Werke bisher in drei Ausstellungen, und zwar 2015 im Atelierprojekt mit dem Titel "Wundertüte", 2016 im Caritaszentrum München Mitte mit dem Titel "7 MalerInnen stellen aus". Im vergangenen Jahr folgte eine weitere Ausstellung Augustinum München Nord mit dem Titel "Herbstgäste".

Ihre Bilder lassen sich folgendermaßen beschreiben: Die Motive sind meistens Zeitungsfotos entnommen, wobei der Kontext keine Rolle spielt. Die Inspiration besteht in erster Linie in der Farbe und der Beziehung von Figur und Raum im Bild. Das hauptsächliche Thema ist die menschliche Figur. Dabei steht im Mittelpunkt die Frage, wie sich die Figur zum Raum oder zur Fläche verhält oder wie Figuren miteinander agieren. Am Marktmühltag ist der Eintritt in das Museum und die Ausstellung, die vom 9. bis zum 30. September dauert, frei.

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