Oberviechtach
21.08.2018 - 15:42 Uhr

Freibäder steigern Attraktivität

Die Freien Wähler setzen sich im Landtag dafür ein, dass Freibäder gefördert werden. Darauf wartet auch die Stadt Oberviechtach, die für die Sanierung viel Geld aufbringen muss. Beim Besuch von Hubert Aiwanger ist dies das große Thema.

Bürgermeister Heinz Weigl (Dritter von rechts), seine Stellvertreter Christa Zapf und Peter Forster sowie Fraktionsvertreter Josef Lohrer (links) freuten sich über den Eintrag von MdL Hubert Aiwanger (sitzend) in das Goldene Buch. MdL Joachim Hanisch (Dritter von links) sowie Bürgermeister und Kreisrat Richard Tischler (rechts) und Kreisrätin Maria Schlögl (Zweite von rechts) begleiteten den Bundesvorsitzenden der Freien Wähler bei seinem Besuch in der Eisenbarth-Stadt. weu
Bürgermeister Heinz Weigl (Dritter von rechts), seine Stellvertreter Christa Zapf und Peter Forster sowie Fraktionsvertreter Josef Lohrer (links) freuten sich über den Eintrag von MdL Hubert Aiwanger (sitzend) in das Goldene Buch. MdL Joachim Hanisch (Dritter von links) sowie Bürgermeister und Kreisrat Richard Tischler (rechts) und Kreisrätin Maria Schlögl (Zweite von rechts) begleiteten den Bundesvorsitzenden der Freien Wähler bei seinem Besuch in der Eisenbarth-Stadt.

(weu) Bürgermeister Heinz Weigl freute sich über den Besuch der beiden Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, Hubert Aiwanger und Joachim Hanisch. Er begrüßte zu diesem Treffen auch seine beiden Stellvertreter Christa Zapf und Peter Forster sowie Josef Lohrer als Fraktionssprecher von PWG/SPD/JB. "Unser Freibad ist in die Jahre gekommen", erläuterte Weigl den Abgeordneten, die in Begleitung der Kreistagsmitglieder Maria Schlögl und Bürgermeister Richard Tischler in die Eisenbarth-Stadt gekommen waren. Nachdem der Stadtratsbeschluss zur Erhaltung des Bades vorliege, habe man in diesem Jahr bereits den Kinderbereich aufgewertet.

Sanierung steht an

"Edelstahlbecken mit Rutsche und Wasserspeier, Liegeflächen, Schirme und Sandoase ziehen viele Familien mit kleinen Kindern an", schwärmte der Bürgermeister in den höchsten Tönen. In den folgenden Jahren stehe die komplette Sanierung des Freibades an. Mehr Farbe, neue Fenster und ein Edelstahlbecken anstelle der Beckenfliesen erfordern eine Investition von mindestens 1,5 Millionen Euro. "Das schaffen wir nicht ohne staatliche Unterstützung!", bekräftigte Weigl. Joachim Hanisch stellte fest, dass der Druck für eine Förderung von Freibädern groß geworden sei. Viele Bäder in den Kommunen würden geschlossen, wenn es keine Unterstützung gebe.

Weitere Problemfelder

Als "große Überschrift" bezeichnete Hubert Aiwanger den "Erhalt der kommunalen Infrastruktur". Schwimmbäder verbessern die Lebensqualität und steigern die Attraktivität des ländlichen Raumes. "Wir müssen etwas dafür tun, dass unsere Kinder schwimmen lernen können", war man sich einig.

Neben dem Hauptthema Freibad wurden noch weitere Problemfelder angesprochen. Die ärztliche Versorgung auf dem Land kam ebenso zur Sprache, wie die Straßenausbaubeiträge und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Vehement setzt sich Aiwanger für die Kostenfreiheit der Kinderbetreuung ein, angefangen von der Krippe ab einem Jahr bis zur Kindergartenzeit. Nachdem sich der Bundesvorsitzende der Freien Wähler in das Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, verlegte die Abordnung die weiteren Gespräche vom Rathaus ins Freibad, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Die Gäste zeigten sich sehr angetan vom neuen Kleinkinderbereich. Bademeister Reinhard Klein gab einen Überblick über die aktuellen Neuerungen mit Sandspielplatz und Edelstahlbecken und zeigte auf, was dringend einer Sanierung bedarf. Er stand auch für etliche Nachfragen zur Verfügung.

MdL Hubert Aiwanger (Mitte) sowie MdL Joachim Hanisch (Zweiter von rechts) zeigten sich von der neuen Kleinkinderanlage des Freibads angetan. weu
MdL Hubert Aiwanger (Mitte) sowie MdL Joachim Hanisch (Zweiter von rechts) zeigten sich von der neuen Kleinkinderanlage des Freibads angetan.
 
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