25.10.2019 - 09:25 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Freizeitsportler räumen Medaillen ab

Für die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft spielt Traditionspflege eine große Rolle. Doch auch in Sachen Fitness ist der Verein gut unterwegs: Seit Jahren zählt er im Landkreis zu den zuverlässigen Sportabzeichen-Lieferanten.

67 der knapp 80 Freizeit-Olympioniken haben unter der Regie der KSK Oberviechtach die Leistungen für das Sportabzeichen erfüllt. 65 holten die Medaille in Gold. Sportlicher Senior war Erhard Wagner (hinten, Fünfter von rechts) mit 90 Jahren.
von Christof FröhlichProfil

Der Traditionsverein bringt Mitglieder und Interessenten auf Trab. Schon mehrfach gehörte die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Oberviechtach zum Kreis jener Vereine, die im Laufe der Sommermonate die meisten Sportabzeichen schmiedeten. Freizeitsportler jeglichen Alters, darunter auch viele Familien, wurden motiviert, sich den Anforderungen zu stellen.

Bei der Kirwafeier der KSK im Pfarrheim konnten sich die "Olympioniken" den verdienten Lohn für ihre Mühen abholen. Diese Veranstaltung bildet stets die Bühne für die Verleihung der Sportabzeichen. Die Medaillen übergab Manfred Schwander, Organisator der Sportabzeichen-Aktion, zusammen mit Oberstabsfeldwebel Lars Piller, "Spieß" der Patenkompanie. Laut Schwander haben sich heuer 79 Hobbysportler um das Sportabzeichen beworben, davon schafften 67 die erforderlichen Leistungen. Darunter waren auch 20 Kinder und Jugendliche, die fleißig mitsportelten.

An jeweils 13 Montagen wurden abends auf der Sportanlage der Grenzlandkaserne, auf Fahrradstrecken in der Region oder im Freibad trainiert um die nötigen Leistungen zu schaffen. Schwander Dank galt den Sportabzeichenprüfern Herbert Antes, Edith Brenner, Wolfgang Harris und Erhard Wagner. Mit einem Präsent wurde Albert Plötz gewürdigt, der an keinem Trainingsabend fehlte. Besondere Auszeichnungen erhielten die beiden jüngsten Teilnehmerinnen Nele Teich (geboren im Mai 2013) und Miriam Bauer (geboren im Februar 2013). Der Senior unter der Freizeit-Olympioniken war der 80-jährige Erhard Wagner, der erneut das Sportabzeichen in Gold ablegte.

Sportabzeichen-Organisationsleiter Manfred Schwander ist stolz auf Nele Teich (links) und Miriam Bauer, die heuer als jüngste Teilnehmer Gold geschafft hatten.

Mit ihren Leistungen brauchten sich die Sportabzeichen-Teilnehmer nicht zu verstecken: Von den 67 Medaillen waren 65 in Gold. Die Mehrzahl der Teilnehmer waren Wiederholer, die sich unermüdlich Jahr für Jahr den Anforderungen stellen. Darunter beispielsweise Peter Dirmeier, der seine Medaille schon zum 30. Mal holte. Über sein 15. Goldenes Sportabzeichen durfte sich auch stellvertretender KSK-Vorsitzender Josef Hauer freuen.

Mit Blick auf das nächste Jahr appellierte Manfred Schwander an die Teilnehmer, sich erneut der "Herausforderung Sportabzeichen" zu stellen. Vielleicht ließen sich ja auch Freunde und Bekannte dazu animieren.

Einen weiteren Baustein des Abends bildete die Kirchweih-Feier der KSK. Vorsitzender Christian Schießl hieß dazu auch eine Abordnung der zweiten Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 willkommen. Die "Biersejder" spielten flotte Melodien und den Gästen wurde ein reichhaltiges Kirwa-Büfett mit Entenbraten, Schnitzel und Co. aufgetischt.

Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf dankte den Verantwortlichen und Mitgliedern der KSK für ihre Verdienste auf dem Feld der Traditionspflege. Darunter ordnete sie auch diese Kirchweih-Feier ein. Zusätzlich gratulierte die Festgesellschaft noch Viktor Gitter zum 77. Geburtstag, der zum Kaffee wieder den "Kirwakuchen" spendiert hatte.

Auf der Bühne des Pfarrheims spielten die "Biersejder" den Gästen auf.

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