09.03.2020 - 11:41 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Gebet für Simbabwe

Ein Team aus katholischen und evangelischen Frauen las Briefe und Gedanken von Frauen aus Simbabwe vor, in denen die Probleme des Landes angesprochen wurden.
von Udo WeißProfil

Frauen aller Konfessionen haben in der Oberviechtacher Auferstehungskirche den Weltgebetstag gefeiert. Im Mittelpunkt stand das Land Simbabwe, in dem Hunger, Dürre, Armut, Stromausfälle und Wassermangel den Alltag prägen. Unter dem Motto „Steh auf und geh!“ erhoffen sich die Frauen aus dem südlichen Teil Afrikas, die die Liturgie des Weltgebetstags vorbereitet hatten, Impulse für ihre Heimat.

In einer Bilderschau stellte Pfarrerin Ruth Schlinke das Land Simbabwe vor, in dem 16 Sprachen gesprochen werden, und sich 90 Prozent der 14 Millionen Einwohner zu christlichen Kirchen bekennen. Ein Team aus katholischen und evangelischen Frauen las Briefe und Gedanken von Frauen aus Simbabwe vor, in denen die Probleme des Landes angesprochen wurden. Rhythmische Lieder ergänzten den Gottesdienst, dessen Kollekte an das afrikanische Land weitergeleitet wird.

Im Gemeindesaal war danach ein Buffet mit landestypischen Speisen aufgebaut. Hackbällchen, Auberginen-Kartoffel-Auflauf, gebratener Reis mit Gemüse, Rindfleischeintopf mit Süßkartoffeln und Sadza, ein Brei aus Maismehl, wurden ebenso gerne probiert wie Vanille- und Bananenkuchen.

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