09.10.2019 - 11:29 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Mit genügend Puste ins Ziel

Ein "Integratives Blasrohrturnier" hat der Bogenclub Oberviechtach ausgerichtet. Gäste aus den Einrichtungen der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen nehmen mit Begeisterung teil. Erfahrene Schützen führen ihr Können vor.

Puste und Treffsicherheit waren gefordert beim Blasrohrturnier. Aus sieben Meter Entfernung musste auf die dartähnliche Scheibe (rechts) oder auf ein weiteres Ziel mit Würfel-Motiven gezielt werden.
von Christof FröhlichProfil

Ein „Integratives Blasrohrturnier“ hat der Bogenclub Oberviechtach ausgerichtet. Gäste aus den Einrichtungen der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen nehmen mit Begeisterung teil. Erfahrene Schützen führen ihr Können vor.

Beim integrativen Sportfest in Weiding hatten die Verantwortlichen des Bogenclub festgestellt, dass Teilnehmer über alle Generationen hinweg, aber auch Menschen mit Behinderung vom Schießen mit dem Blasrohr fasziniert sind und großen Spaß daran haben. Nach der Aufgrund einer Anfrage der Dr. Löw Sozialen Dienstleistungen aus Wernberg-Köblitz hat sich die Vorstandschaft des Bogenclubs spontan dazu entschieden, ein integratives Blasrohrturnier abzuhalten.

Zur Veranstaltung fanden sich Personen mit Handicap ein, aber auch einige Blasrohr-Sportler vom Schützenverein „Drachenfels“ Treffelstein sind eingeladen. Die Ergebnisse waren beim Wettbewerb zweitrangig: Die Gäste freuten sich über jeden Treffer, auch wenn er im Ziel, das einer Dartscheibe ähnelte, nicht in die Mitte, ins „Bull’s Eye“, ging. Für die Treffelsteiner Blasrohrschützen war es ein eher entspannter Trainingsnachmittag, bei dem sie ihr Können und ihre Erfahrung an einige Neulinge weitergeben konnten.

Beim Turnier, das Bogenclub-Vorsitzende Martina Herrmann eröffnete, hatten die Teilnehmer zwölf aufgebauten Stationen in vier Durchgängen zu absolvieren. An jeder Station durften aus einer Entfernung von sieben Metern – Kinder durften zwei Meter näher rangehen – jeweils drei Pfeile abgeschossen werden. Mit Zielsicherheit und jeder Menge Puste wurde versucht, so gut wie möglich zu treffen. Der jeweils beste Schuss wurde bewertet.

Alle Teilnehmer bekamen zum Abschluss Anstecknadeln überreicht, die in der Dunkelheit leuchteten. Besonders die Gäste von den Dr. Loew Sozialen Dienstleistungen freuten sich über diese Geschenke. Die ersten drei Schützen jeder Klasse und Altersgruppe bekamen kleine Sachpreise. Auch der Teilnehmer, der am weitesten angereist war, erhielt eine kleine Anerkennung.

Nachdem dieses integrative Blasrohrturnier bei seiner Premiere so gut angenommen worden ist, planen die Verantwortlichen des Bogenclub bereits weitere Turniere dieser Art.

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