In seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung blendete Vorsitzender Reinhard Biegerl auf ein nicht unbedingt ruhiges Vereinsjahr zurück. Auf dem geselligen Sektor gelang mit der kurzfristig anberaumten, aber sehr gut gelungenen "Linder Rauhnacht“ – unter Federführung der Feuerwehr – ein beeindruckendes Stück Brauchtumspflege.
Desweiteren erinnerte Biegerl unter anderem an den eigenen Faschingsball, die Teilnahme am Florianstag in Winklarn, die gut besuchten "Schmankerlwochen" sowie weitere Festteilnahmen. Er rückte das Jubiläum der Nachbarwehr in Schneeberg (30. Mai bis 2. Juni) in den Fokus, bei dem die Linder Kameraden als Ehrenpatenverein gefordert sein werden.
Auch ihre Talente als Bauarbeiter müssen die Mitglieder unter Beweis stellen, denn im Gerätehaus sollen – vielfach in Eigenleistung – einige Innenräume renoviert werden. Die aktuelle Mitgliederzahl des Vereins bezifferte Reinhard Biegerl mit 102, davon sind 23 Frauen. Die Wehr sei damit gut aufgestellt.
Keine Personalsorgen plagen die aktive Truppe: Kommandant Stefan Pronold nannte 26 Aktive, darunter 9 Frauen. Die Wehr sei gut ausgebildet und bei Alarmierung stets einsatzbereit. Im Vorjahr musste zu vier Bränden und vier Technischen Hilfeleistungen ausgerückt werden, außerdem standen zwei Sicherheitswachen an. Bei allen Einsätzen kamen 80 Helferstunden zusammen, zusätzlich die Zeit für die zehn Monatsübungen. Zwei Gruppen haben Leistungsabzeichen abgelegt. Heuer sind neben den Übungen ein Erste-Hilfe-Kurs geplant, außerdem steht die Prüfung der Feuerlöscher an.
Bürgermeister Heinz Weigl dankte den Aktiven und dem Feuerwehrverein für ihren Einsatz über das ganze Jahr hinweg. Der gute Ausbildungsstand in der Linder Feuerwehr sei fast schon eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie der Zusammenhalt in Wehr und Dorfgemeinschaft. Er signalisierte, dass die Stadt die Wehr bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen bei den Materialkosten unterstützen werde. Wie in allen Feuerwehrhäusern im Stadtgebiet, werde auch in Lind noch eine Absauganlage eingebaut. Ein Sektionaltor, das die anderen Unterkünfte erhalten sollen, sei hier bereits vorhanden. Den Aktiven wünschte der Bürgermeister stets eine gute Heimkehr nach ihren Einsätzen.













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