Oberviechtach
15.03.2026 - 13:26 Uhr

Grüne Woch' in Oberviechtach: Mit Kulturprogramm Menschen zusammenbringen

Die Grüne Woch' in Oberviechtach startet mit einem vielfältigen Programm zur Stärkung der Heimat und des Miteinanders. Im Mittelpunkt stehen kulturelle Highlights wie die Fotoausstellung von Günter Uschold.

"Mit der Grünen Woch' wollen wir unsere Heimat gemeinsam gestalten, Handel, Gastronomie und Betriebe stärken, Vereine und Einrichtungen präsentieren und die Menschen zusammenbringen." So beschrieb Marco Schmid den Effekt des gut einwöchigen Programms, als er die vielen Gäste im grün beleuchteten und mit Feuerschalen idyllisch gestalteten Innenhof des Doktor-Eisenbarth- und Stadt-Museums begrüßte. Unter den Besuchern waren neben Vertretern der Bildungseinrichtungen und der Vereine Landtagsabgeordneter Alexander Flierl, die Ehrenbürger Christa Zapf und Reinhold Malzer, Oberstleutnant Rayk Engel sowie Kaplan Chinna Dola. Zum Auftakt des Abends und zur weiteren Unterhaltung spielte der Kolpingspielmannszug.

Zeigen, was man hat

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Mit diesem Zitat von Erich Kästner traf Bürgermeister Rudolf Teplitzky den Sinn der Grünen Woch': "Wir wollen zeigen, was wir alles Tolles haben." Sein Dank galt Marco Schmid und dem Verein "Goldmacher" als Hauptinitiator sowie dem Stadtmarketing mit Veronika Biegerl und dem Museumsverein, der die Bewirtung der Gäste übernommen hat. Die Vorsitzende des Museumsvereins, Maria Ahlemeyer, lud zu dem vielfältigen Programm der kommenden Woche ein, besonders zum Bücherflohmarkt und der Fotoausstellung im Museum und dem Abend mit Professor Anthony Rowley im Emil-Kemmer-Haus. Dann erfolgte mit dem Zerschneiden eines grünen Bandes die offizielle Eröffnung der Grünen Woch' durch die Ehrengäste.

24 Bilder zu sehen

Aufgrund einsetzenden Regens ging es früher als vorgesehen zur Fotoausstellung von Günter Uschold in das Kulturzentrum, wo Christoph Ahlemeyer die Gäste willkommen hieß. "Stadt. Land. Dahoam" titelt die Ausstellung mit 24 interessanten und nicht alltäglichen Bildern aus Oberviechtach und der Umgebung. Besonders häufig ist die Burg Murach abgebildet, aber jedes Mal in einer anderen farblichen Zusammenstellung und Perspektive. Landschaften, Bäume, Wegekreuze oder der Marktweiher mit Blick zur Kirche vermitteln die Schönheit der Heimat und lassen Raum für eigene Erkundungen. Der Künstler dieser Werke bekannte, dass er erst 2022 begonnen habe, sich für das Fotografieren zu interessieren, zuvor habe er "nur so rumgeknipst".

Dass dabei grandiose Bilder entstanden sind, zeigten die Kommentare der Gäste: "Von welcher Perspektive aus ist das fotografiert? Ist das Eigelsberg?" oder ""Wie kriegt man den Kirchturm und die Burg so groß auf ein Bild?" Dazu gab es eine Erklärung des Fotografen: "Dieses Foto ist im Garten unseres Bürgermeisters entstanden mit dem Kompressionsverfahren. Damit kann man die Burg und den Kirchturm, die räumlich weiter auseinanderliegen, so nah zusammenziehen." Die Ausstellung ist bis zum 22. März täglich außer Mittwoch von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

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