Dem Stadtrat lag am Dienstagabend ein Antrag der JU Oberviechtach auf Verlängerung der Öffnungszeiten des Recyclinghofes vor. Für die CSU/CWG-Aktive-Fraktion führte deren Sprecher Alexander Ried aus, dass statt bisher jeweils drei Stunden (mittwochs und samstags) künftig jeweils vier Stunden gewünscht sind. Er verwies auf entsprechende Wartezeiten bei der Anlieferung und erklärte, dass ähnliche Probleme wohl im gesamten Landkreis bestünden. Deshalb sollte man Kontakt mit dem Landkreis aufnehmen und wegen eines Personalkostenzuschusses anfragen.
Noch Klärungsbedarf
Bürgermeister Heinz Weigl informierte, dass der Recyclinghof derzeit mittwochs und samstags jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet ist. Der Landkreis, so eine Nachfrage bei der zuständigen Sachbearbeiterin, stehe einer Verlängerung der Öffnungszeiten und der Einstellung weiterer Aufsichtskräfte eher skeptisch gegenüber. Über eine Bezuschussung könne erst nach einem schriftlichen Antrag entschieden werden. Eine Rücksprache mit dem Oberviechtacher Personal habe ergeben, dass kein Handlungsbedarf für längere Öffnungszeiten gesehen werde.
Laut Weigl hätten mit Ausnahme der Stadt Nabburg alle umliegenden größeren Orte ebenfalls nur an sechs Wochenstunden geöffnet. Nach Aussage von Georg Reger und Egid Meier, die in Oberviechtach die Aufsicht führen, kämen Wartezeiten zu bestimmten Stoßzeiten vor allem deshalb zustande, weil das Material nicht schon zu Hause vorsortiert wird und auch Wohnungsauflösungen oft über mehrere Tage hinweg über den Recyclinghof getätigt würden. Weigl appelliert deshalb an die Bevölkerung, schon vorzusortieren und Haushaltsauflösungen über einen Container vorzunehmen. Er sieht keinen Bedarf für längere Öffnungszeiten.
Sonnenschirm für Kinder
"Zwei Tage reichen, aber eine moderate Verlängerung können wir uns schon vorstellen", merkte Josef Lohrer für die PWG/SPD/JW-Fraktion an. Er schlug eine Stunde länger an den Samstagen vor und riet zu einem Gespräch mit dem Personal wegen längerer Arbeitszeiten. Schließlich verblieb man so, dass zunächst ein Antrag an das Landratsamt wegen der Personalkosten gestellt wird. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten sollte spätestens bei einem Personalwechsel umgesetzt werden.
Nicht so viel Diskussionsbedarf barg ein weiterer Antrag der JU Oberviechtach auf Errichtung eines Sonnenschutzes über dem Kleinkinderbereich in der Freibadanlage. Empfohlen wurde ein Sonnensegel wie am Kinderspielplatz im Pfälzer Weg. Die Fraktionen konnten sich schließlich einmütig dem Vorschlag von Bürgermeister Heinz Weigl anschließen, statt eines Sonnensegels einen Sonnenschirm mit einer Spannweite von fünf Metern anzuschaffen.
Dieser könne bei Sturm und über den Winter schneller abgebaut werden und berge keine so große Unfallgefahr wie die Spannschnüre eines Sonnensegels.














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