08.03.2019 - 16:17 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Informatik macht Spaß

649 Schülerinnen und Schüler des Ortenburg-Gymnasiums ließen sich für Informatik-Biber begeistern. Die Schule und die Jugendlichen erhielten dafür Auszeichnungen.

Urkunden und Sachpreise von Schulleiter Ludwig Pfeiffer (links) und Wettbewerbskoordinator Johannes Klug (Zweiter von rechts) gab es für die erfolgreichsten Informatik-Biber.
von Georg LangProfil

Wer findet das vermisste selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der "Hacking Girls" aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Auch die Jugendlichen des Ortenburg-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber 2018 dabei.

649 von den insgesamt 662 Schülerinnen und Schülern nahmen vom 5. bis 16. November an dem mit 373 406 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das OGO zu den 22 Schulen mit der höchsten Teilnehmerquote aller rund 2100 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür erhielt die Schule jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), eine Würdigung.

Urkunden und Sachpreise gab es für die 43 erfolgreichsten Jugendlichen, die Oberstudienrat Johannes Klug als Betreuer dieses Wettbewerbs auszeichnete. Hervorzuheben sind die Leistungen von Anna Zimmermann, Elena Mathes, Emily Greber, Helena Scheibl, Patricia Ducsek, Ellen Packanova, Luisa Nißl, Pauline Mösbauer, Lisa-Marie Gruber und Raphaela Reiml, die jeweils mit voller Punktzahl einen ersten Platz erreichten.

"Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerquote wurde dieses Ziel am OGO mehr als erfüllt", erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. "Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen", freut sich Johannnes Klug. Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. "Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen", so der BWINF-Geschäftsführer. "Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft."

Info:

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). DerWettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch desInformatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung undForschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade.

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