Oberviechtach
28.08.2019 - 18:02 Uhr

Vom Lebenstraum zum Lebenswerk

Aus dem Nichts heraus hat Georg Baumer eine große Gärtnerei aufgebaut. Sohn Robert setzt sein Lebenswerk fort. Diese Entwicklung und seine Gesundheit sind für Georg Baumer die schönsten Geschenke zum 80. Geburtstag.

Im Kreis seiner Familie und vieler Gratulanten, darunter auch Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und Bürgermeister Heiz Weigl (hinten von links) feierte Georg Baumer (Dritter von links), bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Bild: cv
Im Kreis seiner Familie und vieler Gratulanten, darunter auch Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und Bürgermeister Heiz Weigl (hinten von links) feierte Georg Baumer (Dritter von links), bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag.

Georg Baumer erblickte am 22. August 1939 in der Bahnhofstraße 18 in Oberviechtach im kleinen „Wachter-Häusl“ das Licht der Welt, besuchte die Volksschule, die sich damals noch in derselben Straße befand und lernte in Mitterteich den Beruf eines Gärtners, der von Kindheit an sein Wunschberuf war.

Nach Gesellenjahren in Mitterteich, Niedertraubling und Weiden war eine seiner ersten beruflichen Herausforderungen nach Rückkehr in seine Heimatstadt Oberviechtach die gärtnerischen Mitgestaltung des Gebäudeumfeldes der neugebauten Grenzland-Kaserne Oberviechtach, die 1961 von den Soldaten bezogen worden ist.

1964 legte Georg Baumer erfolgreich die Meisterprüfung im Gärtnerhandwerk ab und schon ein Jahr später machte er sich selbständig, erwarb das seinem Elternhaus gegenüberliegende „Ottn- Haus“ und richtete dort seine Gärtnerei-Verkaufsstelle ein. Mit nicht allzu üppiger finanzieller Ausstattung, aber mit großem unternehmerischem Mut, erwarb der junge Gärtnermeister Georg Baumer ein Grundstück oberhalb der B 22, baute für seine Familie dort ein Haus, stellte daneben die ersten Gewächshäuser auf und erweiterte sein Unternehmen ständig.

Sein großes Lebenswerk zu verwirklichen,war für Georg Baumer nur mit Hilfe und Unterstützung seiner Gattin Rita möglich, mit der er im vorigen Jahr, zusammen mit Tochter, Sohn und den beiden Enkeln die „Goldene Hochzeit“ feierte.

Seinen Gärtnereibetrieb hat der Jubilar vor 16 Jahren an Sohn Robert übergeben und sieht mit Freude, wie dieser mit Unterstützung guter Fachkräfte und hoch motivierter Beschäftigter ständig expandiert.

Ein paar Stunden am Vormittag und am Nachmittag arbeiten der Jubilar und Gattin Rita immer noch im Betrieb mit, wollen sie doch den Kontakt zu ihren langjährigen Kunden nicht missen. Dabei hat der Jubilar immer einen flotten Spruch auf den Lippen und ist bei seinen Mitbürgern wegen seiner Freundlichkeit beliebt.

Da war es klar, dass an seinem 80. Geburtstag ständig das Telefon und die Türglocke läuteten und Vereinsabordnungen, in denen er Mitglied ist, und Freunde zum Gratulieren kamen. Unter den Gratulanten waren auch Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und Bürgermeister Heinz Weigl, die dem Jubilar nicht nur die Glück- und Segenswünsche überbrachten, sondern ihm auch dafür dankten, dass er viele kirchlichen und weltlichen Feste und Feiern mit seinem Blumenschmuck bereichert und verschönert hat.

 
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