Am Sonntagmorgen sah es zunächst ganz düster aus für den diesjährigen Michaeli-Markt. Einige Fieranten auf dem Marktplatz hätten am Liebsten ihre Waren erst gar nicht ausgepackt. Doch nach dem Motto "ein bisserl was geht immer", warteten sie geduldig auf die ersten Marktbesucher, die am Vormittag im Wesentlichen aus den Kirchenbesuchern bestanden. Im Industriegebiet Ost waren zwar 50 "Hobby-Flohmarktler" angemeldet, doch nur ein einziger packte auch seine Waren aus. Als es stärker zu regnen begann, räumte aber auch er gleich wieder ein und fuhr nach Hause. Bei der Firma Fensterbau Lindner kamen in der Mittagszeit dann doch einige Interessierten vorbei, nutzten das Essensangebot und ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken. Auch beim Bauzentrum Herzog lief es am frühen Nachmittag ganz gut - und als dann auch noch die Sonne ein wenig herauskam, waren Besuch und Kauffreude recht zufriedenstellend.
Der Marktplatz füllte sich am Nachmittag ebenfalls. Die Fieranten bestätigten auf Nachfrage, dass der Umsatz unter dem Strich sogar deutlich besser als an den heißen Markttagen gewesen sei. Die Jägerschaft der BJV-Kreisgruppe Oberviechtach lud die Gäste mit einem Ständchen der Jagdhornbläser ein - und auch hier ließen sich dann doch einige Gäste die Wild-Spezialitäten schmecken oder nahmen ihr Mittagessen mit nach Hause. Die Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach hatte im Welnhofer-Anwesen einen Kaffee-Kuchen-Verkauf eingerichtet und war auch mit dem Absatz recht zufrieden. Großer Gewinner war die Geschäftswelt, die einen teilweise sehr guten Umsatz verzeichnen konnte. Das Wirtschaftsforum Oberviechtach lud auf dem Marktplatz zum "Goldstücke kleben" ein, wobei es tolle Preise zu gewinnen gibt.
Alles in allem ein Markt, der einige Wünsche offenließ, der aber immer noch in der Rubrik "zufriedenstellend" eingeordnet werden kann. Immer wieder war zu hören, dass für das Wetter keiner etwas kann.















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