Das Orchester bot unter der Leitung von Katrin Schäufl mit der Filmmusik der „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ einen emotionalen Einstieg in den Konzertabend in Oberviechtach und lieferte mit diesem Beitrag auch eine Hommage an die Ehrengäste vom Masaryk-Gymnasium Pilsen, das im Herbst im Rahmen des deutsch-tschechischen Schulprofils eine Partnerschaft mit dem Ortenburg-Gymnasium eingegangen war.
„You’re the Voice“ sangen die Pilsener Gäste gemeinsam mit dem OGO-Chor unter Leitung von Andreas Lehmann, der diesen Gesangsbeitrag extra für den gemeinsamen Auftritt in der Einheit „Laut für das Leben“ arrangiert hatte. „Bevor wir uns richtig kennengelernt hatten, standen wir schon auf der Bühne“, ließ Andreas Lehmann den Kurzbesuch der Pilsener Partnergäste Revue passieren. Auch ein Stadtrundgang gehörte zum Tagesprogramm. Mit dem feurigen „Ungarischen Tanz“ von Brahms lieferte das OGO-Orchester unter Leitung von Katrin Schäufl einen romantisch geprägten Beitrag zu diesem Programmpunkt.
Für „Buntes und Tierisches“ sorgten die Junior-Big-Band (Welcome to the Jungle) und die OGO-Musical-AG unter der Leitung von Tobias Sutrich. Mit dem „Glückskäfer“ und „Es lebe die Freundschaft“ servierte das Ensemble in einer erfrischenden Performance einen Vorgeschmack auf die komplette Aufführung von Peter Maffays Musical im Sommer. „Lichtblicke“ war die letzte Programmeinheit überschrieben, bei der das Lehrerensemble wieder alle Register zog. Beim hebräischen Volkslied „Hava Nagila“ überraschten einige Lehrerinnen sogar mit einer Tanzeinlage.
Der Schlusspunkt des bis auf den letzten Platz belegten Winterkonzerts war mit „Fool me Once“ und „Puttin’ on the Ritz“ dem Jazz gewidmet. Die OGO-Big-Band setzte hier unter der Leitung von Andreas Lehmann einen energiegeladenen Abschluss des Winterkonzerts. Damit die Pilsener Gäste beim gesamten Programmablauf im Bilde waren, wirkte die OGO-Schülerin Tereza Pospísilová aus der 10. Jahrgangsstufe als versierte Übersetzerin. Schulleiter Ludwig Pfeiffer fand abschließend die richtigen Dankesworte an alle Mitwirkenden und auch an die Musikschulen außerhalb des Gymnasiums, die bei der Musikausbildung wertvolle Arbeit leisteten.















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