In Reimform begrüßte Frauenbund-Vorsitzende Angelika Vogl die Frauen aus Oberviechtach sowie den Nachbarvereinen Dieterskirchen, Teunz und Neunburg, die mit Pfarrer Stefan Wagner auch eine männliche Begleitung dabei hatten, zum Fasching im Pfarrheim. "Hausmusiker" Fonse (Alfons Margraf) sorgte für eine stets volle Tanzfläche. Oldies und "Ohrwürmer" wie "Sag mir quando, sag mir wann", "Mendocino" oder "Sag Dankeschön mit roten Rosen", aber auch aktuelle Titel sorgten für heitere Stimmung.
Im Saal tummelten sich Cowgirls, Chinesinnen, Clowns, Zwerge, Gärtnerinnen, Vampir und Matrosinnen. Nach so viel Bewegung mussten natürlich auch der Hunger und Durst gestillt werden. Schnitzel mit Salaten, Wurstsalat, Küchel und in Fett gebackene "Schleifen" boten die ideale Grundlage für Wein, Schorle, Cocktails, Hugo, Aperol und diverse andere Getränke, so dass der Abend lange andauern konnte. Die Vorstandschaft hatte mit Unterstützung junger Mitglieder alle Hände voll zu tun, um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen.
Zwischen den Tanzpausen sorgten Sketche für Erheiterung. Vier "Witwen" (Maria Hanauer, Ingrid Hammerer, Christl Graf, Angelika Vogl) besangen die "traurigen" Umstände der Todesfälle ihrer Männer: "Der eine ist gestolpert und ins Messer gefallen, der andere war eine Wildsau, und der Jäger war ich." Den Refrain, "Wieder mal sind wir zu haben, wieder mal sind wir allein, doch wer uns're Männer kannte, weiß, das ist kein Grund zum Traurigsein", klatschte und sang das Publikum mit.
Mit einer besonderen Überraschung trat Ingrid Hammerer als Corona-Virus auf die Bühne. Sie erzählte die Pandemie aus Sicht des Virus, das die Auswüchse so gar nicht wollte und ging auch auf die Romreise des Frauenbundes ein. Bis weit nach Mitternacht genossen die Frauen die tolle Stimmung und die super Musik und bewiesen, dass sie sehr gut Fasching feiern können.













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