Oberviechtach
07.04.2024 - 16:58 Uhr
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Oberviechtacher Frühlingsmarkt lockt scharenweise Gäste in die Stadt

Frühaufsteher machen beim Flohmarkt ihre Schnäppchen, am Marktplatz lockt ein breites Angebot, im Museum duften Kaffee und Kuchen: Der Oberviechtacher Frühlingsmarkt verwöhnt seine Gäste.

Strahlendes Frühlingswetter, tolle, breitgefächerte Angebote und leckere Schmankerl: Mit diesen Trümpfen zog der Frühlingsmarkt die Besucher scharenweise an. Schon am frühen Morgen waren die beiden Flohmärkte am Bahnhof und auf dem Gelände der Firma Herzog die Anziehungspunkte für Frühaufsteher, die sich die besten Schnäppchen nicht entgehen lassen wollten. Häkeldeckchen und Schüsseln aus Emaille, Körbe und alte Kaffeegedecke, Bücher, Schallplatten, Kaufladen und Puppenstuben: Vieles fand einen Käufer.

Ein Naschparadies

Um die Mittagszeit füllte sich auch der Marktplatz immer mehr, und die Besucher versorgten sich mit Panini, Rosswürsten oder Baumstriezeln. Für die Kinder war das „Naschparadies“ der Anziehungspunkt, schwebte doch der Duft von gebrannten Mandeln, Nüssen und Popcorn über den Marktplatz. Mit Kürbiskernöl, Steirischem Waldhonig und Bergkäse war auch das Nachbarland Österreich vertreten. Geschenke aus Beton, Rost und Holz ergänzten das Angebot ebenso wie eine große Auswahl an Taschen. "Alle Teile ab 50 Cent" hieß es bei einem Stand, der allerlei Nützliches billigst anbot.

Zur Kaffeezeit waren die Kuchen und Torten im Doktor-Eisenbarth-und Stadtmuseum gefragt, die man in der Sonne im Museumshof genießen konnte. Hier hat der Museumsverein einen Kunsthandwerkermarkt organisiert, bei dem es eine breite Auswahl an Arbeiten zum Kaufen gab. Handgedrechselte Holzschalen und Salz- und Pfefferstreuer aus Holz fand man genauso, wie kunstvoll dekorierte Karten, handgenähte Säckchen und Kindermützchen, Ketten und Ohrringe aus verschiedenem Holz, Lichtschalen aus Beton sowie Klöppelarbeiten. Der Klöpplerin aus Schönsee konnte man auch über die Schulter schauen, wie sie mit flinken Fingern die Spulen drehte und wechselte.

Leckere Marmeladen aus nicht alltäglichen heimischen Früchten sowie Säfte sorgten für den Nachschub an Vitaminen. Filigran gearbeitete Klosterarbeiten ließen erahnen, welche Fingerfertigkeit zum Herstellen notwendig ist, und die große Auswahl an Kunstwerken aus Ton für den Garten und für das Haus war zum Teil im Stil von Hundertwasser gestaltet.

Neues Sortiment

Zum ersten Mal wurde das ausgeweitete Sortiment des Museumsshops von Florian Waldherr und Christoph Ahlemeyer angeboten. Neben dem bekannten Eisenbarth-Elixier kann man künftig auch Eisenbarths Kräuter- und Früchtetee erwerben, sowie die dazu passenden, handgetöpferten Tassen mit Eisenbarth-Silhouette. Als Geschenk eignen sich auch Eisenbarths Kräuteressig und -Sirup.

Im Museumshof wurde die Herstellung von Korbwaren anschaulich demonstriert, und Simon Ruhland aus Lind fertigte mit seiner Fuß-betriebenen Drechselbank Pflanzhölzer. Das Schnitzen einer Blume aus einem Zweig konnten auch die Kinder nach Anweisung ausprobieren.

Die Fachgeschäfte am Bahnhof, an der Ostmarkstraße, im Industriegebiet Ost und in der Innenstadt hatten am Nachmittag ihre Türen geöffnet und regen Zuspruch erfahren. Sommerbekleidung, Blumen und Gartenerde fanden bei dem herrschenden, schon frühsommerlichem Wetter reißenden Absatz. Den größte Ansturm dürfte aber die Eisdiele in der Bahnhofstraße verzeichnet haben, wo die Kunden Schlange standen. Dank des idealen Wetters darf der diesjährige Frühlingsmarkt als sehr gelungen eingestuft werden.

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