"Wir haben den Haushaltsplan 2019 ohne größere Auflagen genehmigt bekommen", informierte Bürgermeister Heinz Weigl bei der jüngsten Stadtratssitzung. Außerdem gab er bekannt, dass Eigelsberg beim Kreis-Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" Silber erhalten hat. Und er betonte: "Ich danke den Bürgern für ihre Mühen." In Bezug auf die Eigelsberger Straße/Staatsstraße 2398 ist der Bürgermeister allerdings sauer.
Seit Mitte Juni gesperrt
Doch vorher informierte Stefan Pronold vom Technischen Bauamt auf Nachfrage von Alexander Ried kurz über den Baufortschritt in der Bahnhofstraße: "Wir liegen im Zeitplan. Die Hauptleitung ist verlegt; nächste Woche kann abgedrückt werden." Nach Reparaturen am Gehweg sei die Fertigstellung in der ersten Oktoberwoche angepeilt. Seit Mitte Juni wird hier nicht nur die Hauptwasserleitung im circa 300 Meter langen Straßenkörper ausgetauscht, auch die Hausanschlüsse im öffentlichen Grund wurden erneuert. Dazu kamen eine punktuelle Kanalsanierung und die Behebung von Pflasterschäden.
Straßenbauamt schiebt
Auch wenn die Arbeiten zügig liefen, können die Anwohner und Geschäftsleute noch nicht aufatmen. Denn am Mittwoch, 18. September, ist ab 16 Uhr eine Stromabschaltung geplant, welche die linke Häuserzeile (ab Versicherungen Forster) betreffen wird. Auslöser dafür ist die Aufstellung eines Schaltschranks für die Glasfaserleitungen am ehemaligen "Baumer-Eck". Dazu rückte diese Woche ein Bautrupp an und öffnete den Straßenkörper zur Verlegung eines Stromanschlusses. Auch eine defekte Muffe wurde gleich ausgetauscht.
Auch in der Eigelsberger Straße können die Bürger aufatmen. Die Stadt hat am Montag die Fahrbahn auf dem Teilstück der Staatsstraße 2398 provisorisch asphaltiert. Nach zwei Jahren Umleitung ist aber noch kein Ende in Sicht. Denn das Staatliche Straßenbauamt Amberg-Sulzbach wird den Ausbau samt Feinschicht erst für Herbst 2020 in Auftrag geben - verbunden mit einer erneuten Vollsperrung. "Ich hab kein Verständnis dafür, dass das Vorhaben verschoben wird", monierte der Bürgermeister. Das Straßenbauamt hätte die Stadt gedrängt, ihr Wasser- und Kanalnetz unter der Straße in Ordnung zu bringen. Und jetzt werde der zeitliche Rahmen vom Amt nicht eingehalten. "Ich bin sauer", so Weigl auch zur Tatsache, dass die Maßnahme gleich um ein Jahr später hintenangestellt wird. Einstimmig passierte die 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt das Gremium. Hier ging es um die Darstellung von Teilflächen der Grundstücke 731 und 732 als Gemeinbedarfsfläche (Standort Kindertageseinrichtung beim Freibad). "Wenn die Stadt den Flächennutzungsplan ändert, behindert dies die Bauleitplanung nicht", informierte Heinz Weigl.














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