05.04.2021 - 09:27 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Osterfest in Stadtpfarrkirche Oberviechtach

Wegen der Corona-Pandemie wurde am Ostersamstag in der Stadtpfarrkirche Oberviechtach unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen die Auferstehung Christi und das Osternachtsmessopfer schon etwas früher als sonst gefeiert.

von Christof FröhlichProfil

Osterfest unter Pandemie-Bedingungen: Die Gläubigen feierten am Ostersamstag die Auferstehung Christi in der Stadtpfarrkirche Oberviechtach unter Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben.

Bereits um 20 Uhr segnete Kaplan Florian Fronhöfer das vor der Pfarrkirche entzündete Osterfeuer, an dem dann die Osterkerze entzündet wurde und zog dann, zusammen mit Diakon Ulli Wabra und den Ministranten mit der Osterkerze in die abgedunkelte Pfarrkirche ein.

Mit dem gesungenen „Lumen Christi“ (Licht Christi) ist den Gläubigen aufgezeigt worden, dass in dieser Nacht das Dunkel des Grabes seinen Schrecken verliert und das Licht Gottes alle Gläubigen in eine Zukunft ohne Sünde führt.

Im Gotteshaus hielten die Christen, angelehnt an die Ereignisse der Osternacht eine kurze Nachtwache, um dann die Nacht, in der Petrus Jesus verraten hat und Jesus am Kreuz gestorben ist, aber auch freudig die Auferstehung Christi vom Tod, zu feiern.

Aus Liebe zu Gott und den Menschen hat Jesus am Kreuz sein Leben für uns hingegeben, sich all den Leiden vor seinem Tod unterzogen und so uns Menschen von unseren Sünden befreit, so die Botschaft dieser Osternacht.

In seiner Predigt dankte Diakon Ulli Wabra Christus, dass er uns Menschen von unseren Sünden befreit und uns gezeigt hat, dass selbst der Tod keine Macht über uns hat, wenn wir dem Wort Gottes glauben und von Sünde befreit, Gott auf all unseren Wegen folgen.

So sollten auch wir unsere Mitmenschen mit österlichen Augen ansehen und sie im täglichen Leben als Geschöpfe sehen, für die Christus sein Leben hingegeben und von aller Sünde befreit hat.

Die Gläubigen erneuerten in dieser Nacht ihr Taufversprechen und dankten in den Fürbitten besonders denen, die sich in den Alten- und Pflegeheimen oder in den Krankenhäusern liebevoll um die von Pandemie betroffenen Menschen kümmern und ihnen damit ihre Leiden erleichtern.

Am Ende der Osternachtsfeier sind noch die mitgebrachten Speisen gesegnet und den Gläubigen der österliche Segen erteilt worden.

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