(ptr) Der Bauausschuss traf sich am Dienstagnachmittag zu einer kurzen Sitzung. Der Bürgermeister informierte über vier Eilentscheidungen: Neubau eines Wohnhauses mit fünf Einheiten in der Sailergasse 30; Neubau eines Einfamilienhauses in Pullenried; Neubau eines Zweifamilienhauses in der Erika-Odemer-Straße 2. Die Mero Germany AG hatte einen erneuten Antrag für die Errichtung einer Material-Lagerhütte in der Gemarkung Pullenried eingereicht, nachdem das bereits genehmigte Vorhaben um ein paar Meter versetzt verwirklicht werden sollte.
Wiesengrund füllt sich
In der Sitzung lagen vier Bauanträge vor, welche ohne Gegenstimmen das gemeindliche Einvernehmen erhielten. So können in einem Nebengebäude in der Karfreitaggasse 8 zwei Wohnungen mit Dachterrasse eingebaut werden. Städteplaner Wild wies im Vorfeld auf einige Probleme bezüglich Brandschutz, Stellplätze und Abstandsflächen im Gebiet "Altstadtsanierung" hin. "Die Verwaltung sieht das Vorhaben als durchaus Altstadt-verträglich an", führte Bauamtsleiter Andreas Mandl aus. "Es ist sinnvoll, Leerstände durch junges Wohnen zu beseitigen", erklärte Bürgermeister Heinz Weigl. Der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage kann im Wiesengrund 14 trotz Abweichung von der festgelegten Firsthöhe erfolgen. "Damit ist bereits der vierte von 17 Bauplätzen belegt", sagte Weigl. Nachdem nach den Parzellen im Wiesengrund derzeit viel Interesse festzustellen sei, müsse man sich bald wieder Gedanken um neue Bauflächen machen, so das Stadtoberhaupt.
Ein rückwärtiger Anbau um eine Terrasse im Erdgeschoss und zwei Räumen im Dachgeschoss kann an ein Wohnhaus im Ziegelanger 20 in Angriff genommen werden. Das gilt auch für den Anbau einer Überdachung für Kälber-Iglos an den bestehenden Rinderstall mit Änderung des Nordwest-Giebels (Einbau von zwei Sektionaltoren und einem Schubtor) in Pirkhof 26.
Zu zwei abgeschlossenen Maßnahmen bei der Altstadtsanierung (Förderprogramm 2018) hatte Städteplaner Siegi Wild eine Abschlussbewertung vorgenommen. Bei den Maßnahmen Rückgebäude Nabburger Straße 8 (Fassadenerneuerung und Instandsetzung der Einfriedungsmauer) sowie Mühlweg 3 (Umgestaltung Fassade und Dach) seien die Vorgaben erfüllt und eine Aufwertung des Stadtbildes erreicht worden. Eine Einschränkung gab es allerdings zum Projekt im Mühlweg, nachdem die geplanten naturroten Biberschwanz-Dachziegel durch ein rotes Falzziegeldach ersetzt worden waren. Für die Dacherneuerung wird es deshalb keine Förderung von Stadt und Bezirk geben.
Bäume fällen
Unter dem Punkt "Baumschutzverordnung" lag ein Antrag auf Entfernung einer Linde auf dem städtischen Grundstück beim Vereinsheim des Bogenclubs im Sandradl vor. Nachdem der Stamm der Linde starke Fäulnisstellen aufweist, steht dem nichts entgegen. Der Bauhof der Stadt möchte fünf Pappeln auf dem städtischen Grundstück beim Regenrückhaltebecken der Straßen "Im Winkl" und "Kapellenweg" entfernen. Diese seien vom sogenannten Pappelbock befallen, und auch Schäden am Kanal seien zu befürchten. Aufgrund der Größe der Bäume könnte der Weg zum Rückhaltebecken nicht mehr mit Fahrzeugen befahren werden. Der Bauausschuss hatte nichts dagegen, wenn die Mitarbeiter die Pappeln absägen.












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