Der Podologe Siegfried Messer eröffnete am Donnerstag dieser Woche in der Schönseer Straße 13 (vormals Versicherungsbüro Früchtl) eine medizinische Fußpflegepraxis.
Zu den Eröffnungsgästen gehörten stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl, Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf und die Vermieter Klara und Alois Früchtl. Die beiden Priester Alfons Kaufmann und Norbert Schlinke erteilten den Räumen den Segen.
Siegfried Messer stellte vor der Einweihung der Praxis durch die beiden Priester fest, dass seine Arbeit nichts mit einer kosmetischen Fußpflege zu tun habe, sondern dass zu ihm nur Patienten kommen, die gesundheitliche Probleme mit ihren Füßen oder Zehen haben und sich von ihm Linderung ihrer Schmerzen oder Heilung erwarten.
Um hierbei professionell helfen zu können, hat Siegfried Messer eine über mehrere Jahre andauernde, umfassende Ausbildung, unter anderem auch in der Fachpraxis für Podologie bei Anette Höhbauer in Niedermurach, absolviert. Dort lernte er die Feinheiten der fußpflegerischen Behandlung kennen. Der katholische Pfarrer Alfons Kaufmann und der evangelische Pfarrer Norbert Schlinke erinnerten daran, dass auch Maria Magdalena Jesus die Füße gesalbt hatte und dass auch im Christentum die Fußwaschung ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe sei. In ihren Grußworten dankten der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl und Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf Siegfried Messer dafür, dass er den Menschen in der Region Oberviechtach mit seiner Arbeit unterstützen wolle. Messers Praxis in Oberviechtach sei eine wichtige Ergänzung des Gesundheitsangebotes.
Die Grußwortredner wünschten Messer, dass seine Praxis im wahrsten Sinne des Wortes schnell "Fuß fassen" solle. Mit dieser Neueröffnung sei wieder ein kurzfristiger Leerstand in der Innenstadt beseitigt worden. Bereits im Vorfeld der Eröffnung dieser neuen Praxis hat Siegfried Messer Gespräche mit den beiden Podologinnen in Niedermurach und Oberviechtach geführt und feststellen können, dass sie ihn mit seiner Arbeit als eine Entlastung für ihre Terminkalender und nicht als Konkurrenz sehen.



















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