05.05.2019 - 14:37 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Rudolf J. Teplitzky ist Bürgermeisterkandidat

Die Parteilosen Wählergruppen Oberviechtach und Ortsteile nominieren einstimmig Rudolph J. Teplitzky zum Bürgermeisterkandidaten für 2020.

Rudolf J. Teplitzky (Zweiter von links) und seine Gattin Stephanie freuten sich über das überwältigende Vertrauen. Die Vorsitzenden Egbert Völkl (rechts) und Michael Preiß gratulierten zu der grandiosen Nominierung.
von Udo WeißProfil
Bürgermeister Heinz Weigl sprach als einer der ersten die Glückwünsche aus und versprach volle Unterstützung.
Viele Freunde, Anhänger und Gäste konnten die Vorsitzenden der Parteilosen Wählergruppen in der „Taverne“ begrüßen.

"Kompetent, unabhängig und bürgernah" sind die Grundsätze der Parteilosen Wählergruppen Oberviechtach und Ortsteile. Die Nominierungsversammlung war bereits ein großer Erfolg, von dem wohl jeder beeindruckt war. Der Saal des Gasthofs "Taverne" war bis auf den letzten Platz besetzt.

Große Resonanz

Neben den vielen Freunden und Anhängern der Parteilosen Wählergruppen konnte PWG-Ortsteile-Vorsitzender Egbert Völkl auch die Gründungs- und Ehrenmitglieder Hubert Teplitzky, Hans Koch, Josef Bauer und Hans Hösl begrüßen. Die Ehrenbürger Wilfried Neuber und Otto Lehner ließen sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen. Die jungen Wähler mit Stadtrat Matthias Zimmermann waren vertreten, aber auch viele junge Mitbürger, die dadurch ihr Interesse an der Fortentwicklung der Stadt bekundeten. "Durch den guten Besuch werden die Wertschätzung und Unterstützung der beiden PWG-Gruppierungen zum Ausdruck gebracht", betonte Michael Preiß, Vorsitzender der PWG-Oberviechtach.

In seiner Ansprache blickte er auf die Gründung der Parteilosen Wählergruppe im Jahr 1956 zurück. Seitdem wurde Oberviechtach überwiegend von PWG-Bürgermeistern geführt. Dabei seien Georg Neuber und Wilfried Neuber als Bürgermeister besonders hervorzuheben, Unter den weiteren Persönlichkeiten, die sich maßgeblich um die PWG und die Stadt verdient gemacht haben, nannte er allen voran Otto Lehner. "Ich danke den vier PWG-Bürgermeistern Fritz Roßmann, Georg Neuber, Wilfried Neuber und Heinz Weigl, die 63 Jahre für unsere Heimatstadt Einsatz und Engagement gezeigt haben", so Preiß.

In den Dank schloss er auch die Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung ein. "Um diese Arbeit im Sinne beider PWG-Gruppen fortzusetzen, sind wir heute hier", leitete er zur Nominierung über, indem er den Wahlausschuss mit Josef Lohrer, Egbert Völkl, Christa Zapf und ihm als Vorsitzenden bekannt gab. Sehr detailliert erläuterte er der Versammlung die formalen Hinweise zur Nominierungswahl und den Wahlmodus. Von 60 Wahlberechtigten erhielt Rudolf J. Teplitzky 60 Stimmen. Dieses tolle Ergebnis wurde mit lang anhaltendem Applaus und persönlichen Glückwünschen gewürdigt.

In einer leidenschaftlichen Rede legte Rudolf J. Teplitzky die Gründe dar, die ihn als 36-jährigen Vater zweier Söhne und studierten Diplomingenieur bewogen haben, als Quereinsteiger für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Ein "gehöriger Funke" sei von seinem Onkel Hubert Teplitzky übergesprungen, seine Begeisterung für Kommunalpolitik und "unsere Heimat Oberviechtach" habe ihn gepackt.

Familie steht dahinter

Gespräche mit Bürgermeister Heinz Weigl und Altbürgermeister Wilfried Neuber hätten ihm gezeigt, welche Herausforderungen in dem Amt zu meistern sind. Dass seine gesamte Familie hinter ihm stehe, sei große Bestärkung für seinen Entschluss gewesen. "Ich bin begeistert vom Bürgermeisteramt und ich glaube, dass ein gemeinsamer Dialog der Schlüssel zur Weiterentwicklung und Gestaltung unserer Heimat ist", so Teplitzky.

Heimatverbundenheit, herausragende Vorbilder und der persönliche Wunsch, seine Arbeitskraft und Talente einzubringen, haben ihn zur Bewerbung um das Bürgermeisteramt geführt. Dabei seien ihm der Dialog mit den Bürgern und offene Informationspolitik sehr wichtig. Michael Preiß und Egbert Völkl dankten für den aufschlussreichen Vortrag und versprachen: "Wir werden dich zu 100 Prozent unterstützen, um die Tradition der PWG-Bürgermeister in Oberviechtach fortzusetzen."

Zur Person:

wurde 1983 in Oberviechtach geboren. Nach dem Zivildienst am Krankenhaus Oberviechtach studierte er an der Fachhochschule Amberg und schloss als Diplomingenieur ab. Im Jahr 2006 zog er berufsbedingt nach Erlangen, wo er bei Siemens eine Anstellung bekam und mittlerweile als Teamleiter in der Maschinensteuerung tätig ist. Im Jahr 2012 hat er mit seiner Frau Stephanie in Oberviechtach die Ehe geschlossen, aus der zwei Söhne hervorgingen. Mittlerweile lebt die Familie im Eigenheim in Oberviechtach. Bereits als Jugendlicher waren ihm soziale Kontakte und Vereine wichtig. Rudolf J. Teplitzky war Ministrant in der Pfarrgemeinde und als Fußballer und Handballer in Vereinen. Beim ersten Schülerfanclub des 1. FCN zählte er zu den Gründungsmitgliedern. Neben dem Sport zählt die Musik zu seinen Hobbies, er spielt bei den „Gaudibursch‘n“ in der Band. (weu)

Meine Heimat begeistert mich immer wieder und ich möchte, gemeinsam mit meiner Familie, in Oberviechtach leben und für die Stadt aktiv mitarbeiten.

Rudolf J. Teplitzky

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