05.06.2019 - 10:08 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Senioren sind sich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr bewusst

Mit einem Kurs stellt die Gebietsverkehrswacht die Weichen dafür, dass Autofahrer ab 65 Jahren weiter sicher auf der Straße unterwegs sind. Auch neue Verkehrsregeln und moderne Fahrzeugtechnik werden behandelt.

Über 20 Senioren beteiligten sich am Fahrtraining für Senioren ab 65 der Verkehrswacht. Der Vorsitzende der Verkehrswacht, Rudolf Leibl (vorne, Mitte), und das Vorstandsteam garantierten einen reibungsfreien Ablauf.
von Elfriede WeißProfil

Über 20 Teilnehmer nahmen das Angebot an, weil sie auch im fortgeschrittenen Alter noch mobil sein und sicher am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Beim Kurs der Verkehrswacht unter dem Vorsitz von Rudolf Leibl wurden die Weichen dafür gestellt, dass die Senioren ihr eigenes Können richtig einschätzen. Nicht nur Privatpersonen nahmen an dem gut vierstündigen Seminar teil. Aus Winklarn waren vier Kindergarten-Busfahrer anwesend, auch Vertreter der Feuerwehr, die Ausflüge organisieren, bezeugten mit ihrer Teilnahme ihr Verantwortungsbewusstsein für die ihnen anvertrauten Mitmenschen.

Das Training begann im Lehrsaal in der Grenzlandkaserne mit dem theoretischen Teil. Dabei wurde das vor vielen Jahren in der Fahrschule erworbene Wissen aufgefrischt und um die veränderten Vorschriften im Straßenverkehr ergänzt. Wissenswertes zu technischen Neuerungen im Auto sowie Änderungen in der Straßenverkehrsordnung wurden herausgestellt und mit Verkehrssituationen ergänzt. Natürlich gab es auch genug Gelegenheit, sich mit den Vertretern der Verkehrswacht Hans Kiesl, Rudolf Herold und Rainer Pfeil auszutauschen und wichtige Erfahrungen zu teilen.

Auf dem Übungsgelände hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, das richtige Bremsen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, das Einparken und Rangieren zu trainieren, aber auch die Reaktionsfähigkeit bei einer Slalomfahrt zu testen. „Wichtig dabei“, betonte der Verkehrswachtvorsitzende und Fahrlehrer Rudolf Leibl, „dass die Senioren mit ihren eigenen Fahrzeugen die Übungen absolvieren.“ Fahrten im Realverkehr fanden mit insgesamt vier Fahrlehrern statt. Im öffentlichen Raum erfuhren die Teilnehmer, wo sie „sicher“ sind, was sie noch üben und worauf sie genauer achten sollten. Auch wenn die „reiferen Fahrschüler“ voll bei der Sache waren und mit viel Ehrgeiz ihr Können zeigten, bedeuten diese Fahrstunden für die vier Ausbilder schon ein enormes Pensum.

„Übung heißt das Zauberwort und ist der Schlüssel dazu“, ist der Slogan für das Fahrtraining für Senioren. Die Teilnehmer haben den nun Schlüssel erhalten. Für die Überlassung des Lehrsaals und der Freifläche für das Fahrtraining galt der Dank des Vorsitzenden Rudolf Leibl Oberstleutnant Andreas Bleek. Auch seinem aktiven Vorstandsteam und den geduldigen Fahrlehrern sowie den Senioren, die an dieser wichtigen Aktion teilgenommen haben, sprach er seinen Dank aus. Die Verantwortlichen der Verkehrswacht hoffen, dass diesess Beispiel bei vielen weiteren langjährigen Autofahrern Schule machen wird.

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