Einmal im Jahr treffen sich alle Feuerwehrkommandanten des Stadtgebiets zu einer Dienstbesprechung mit Bürgermeister Heinz Weigl im Oberviechtacher Feuerwehrhaus, um Rückschau zu halten, Probleme zu nennen und die Weichen für das kommende Jahr zu stellen. Nach einer kurzen Einführung durch den Oberviechtacher Kommandanten Ferdinand Roßmann zur 48. Dienstversammlung, zu der auch die Stellvertreter und Jugendwarte geladen waren, hieß Bürgermeister Heinz Weigl die Aktiven sowie Feuerwehr-Funktionäre und Stadträte willkommen.
Mit einem aufrichtigen Danke an alle Aktiven, die mit Herzblut und in voller Überzeugung ihren Dienst ausübten, begann Weigl seinen Rückblick. Das Wichtigste seien eine funktionierende Mannschaft und verantwortungsbewusste Kommandanten. Diesen galt auch sein Dank für die Übernahme dieses verantwortungsvollen und ehrenamtlichen Amtes. Der Führungsspitze des Landkreises dankte er für die gute Zusammenarbeit. Auch den Beitrag der Wehren zum Erhalt der Dorfgemeinschaften stellte er heraus. Sinnvoll angelegt sei das Geld, dass für Renovierung und Instandhaltung der Feuerwehr- und Gemeinschaftshäuser investiert wurde.
In seiner Aufzählung verschiedener Investitionen sprach Weigl das Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Wildeppenried, den neuen Rüstwagen der Wehr Oberviechtach, der im Frühjahr 2020 geliefert wird, und den Ankauf des Tragspritzenfahrzeugs für die Kameraden in Nunzenried an. Die Fertigstellung im Feuerwehrhaus Pullenried und die für 2019 angedachten Sanierungen in Eigelsberg, Wildeppenried und Mitterlangau nannte er als Baumaßnahmen. Außerdem werden alle Gerätehäuser im nächsten Jahr mit Absauganlagen ausgestattet, um die geltenden Vorschriften zu erfüllen. Das Investitionsvolumen belaufe sich dabei auf 300 000 Euro. Auch die Sanierung des Oberviechtacher Gerätehauses mit neuem Jugendraum stehe auf der Agenda. Dafür soll die Hausmeisterwohnung umgebaut werden.
Zu seinem Bedauern musste er berichten, dass Regina Krämer, die in der Stadtverwaltung eine kompetente Ansprechpartnerin für die Feuerwehren war, sich beruflich verändert habe und ihr Amt abgeben müsse. Aber mit Moritz Popelka, einem engagierten Mitarbeiter, der sich den Aktiven auch vorstellte, habe man vorübergehend einen guten Ersatz gefunden.
Nach einem gemeinsamen Essen dankten die Fraktionssprecher den Aktiven für den unermüdlichen Einsatz und betonten, dass der Stadtrat voll hinter den Feuerwehren stehe. Alexander Ried lobte zudem die Leistungen der First Responder. Auch KBI Richard Fleck hob die freiwillige Leistung der Feuerwehren durch die First Responder hervor und würdigte die Arbeit der Aktiven. Er dankte dem neuen KBM Peter Killermann für die Übernahme des Amtes eines Kreisbrandmeisters und betonte: „Das ist ein guter Mann.“ Der 40-jährige Kreisbrandmeister stellte sich persönlich vor und sagte: „Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit und wünsche stets unfallfreie Einsätze.“
Bei den Beschaffungen 2018 nannte Regina Krämer Ausgaben im Vermögenshaushalt von rund 26 000 Euro und im Verwaltungshaushalt von 47 500 Euro. Abschließend hatten die Kommandanten die Möglichkeit, bei ihr die Bedarfsmeldungen abzugeben. Wassermeister Michael Blab sprach abschließend die Wasserversorgung und etwaige Probleme bei Hydranten an.
Im abgelaufenen Jahr wurden in den Feuerwehren im Stadt- und Gemeindegebiet folgende Kommandanten gewählt:
Neuer Kommandant Feuerwehr Oberviechtach: Ferdinand Roßmann; neuer zweiter Kommandant Feuerwehr Oberviechtach: Matthias Stöhr. Neuer und alter Kommandant Feuerwehr Pullenried: Michael Wolf; neuer und alter zweiter Kommandant Feuerwehr Pullenried: Stefan Rupp. (weu)














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