11.10.2020 - 15:08 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Tipps zu Berufswahl und Studium

Für die Jugendlichen der 11. Jahrgangsstufe hält am Ortenburg-Gymnasium die Praxis Einzug. Auch bei Bewerbungsgesprächen sollten sie fit sein.

Viele Jugendliche der 11. Jahrgangsstufe sehen in den beiden Informationstagen ein wertvolles Angebot, weil für sie die berufliche Entscheidung noch völlig offen ist.
von Georg LangProfil

Fachleute von Unternehmen, Behörden und Bildungsinstitutionen waren für zwei Tage am Ortenburg-Gymnasium, um den Jugendlichen der 11. Jahrgangsstufe als Wegweiser bei der anstehenden Berufswahl behilflich zu sein. Als Koordinator für diesen Aufgabenbereich ist Oberstudienrat Michael Teplitzky am Ortenburg-Gymnasium tätig. Er bereitete zusammen mit Oberstufenkoordinator Stephan Sturm diese „Vertiefte Berufs- und Studienorientierung“ (BuS) vor.

Die Ausführung lag in den Händen der Bildungsreferentin Heidi Klatt vom Kolping-Bildungswerk Regensburg. Sie sorgte dafür, dass den Jugendlichen eine breite Auswahl an möglichen Gesprächspartnern zur Verfügung stand. Referenten waren Alwin Heim (AOK), Kerstin Hüther (Conrad Electronic), Angela Klotz (TGW-Software Teunz), Klaus Gebhard (Sparkasse), Stephanie Meier (emz Nabburg), Udo Starck (FEE Neunburg), Tobias Nerl (Witt-Gruppe), Jörg Pfab (Landespolizei) und Ronny Kühnel (Bundeswehr).

Über das Studium an der Uni Regensburg informierte Dr. Barbara Eiwan, während Tim Heidner und Annika Pischel das Studium an der OTH Amberg-Weiden vorstellten und hierbei den Medienstudiengang im Fokus hatten. Zum Berufsfeld „Soziale Arbeit“ lieferte Sandra Popp wertvolle Informationen, während Antonia Gareis über Tourismus und André Ries über Architektur referierten.

Zahlreiche Referenten konnte Schulleiter Ludwig Pfeiffer (links) zur "Vertieften Berufs- und Studienorientierung" am OGO willkommen heißen. Heidi Klatt (Zweite von links) organisierte das Bildungsprojekt.

Im Angebot stand dieses Jahr auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Zusammenarbeit zwischen OGO und dem Handballverein Oberviechtach. Dessen Vorsitzender Michael Lang stellte die vielseitige Aufgabenpalette eines Jugendlichen vor, der sich für dieses Angebot entscheidet. Dieses dauert in der Regel zwölf Monate, kann sich aber auch auf 18 oder nur sechs Monate erstrecken. Man kann auf diese Weise sein Hobby vorübergehend zum Beruf machen oder Erfahrungen für den tatsächlichen späteren Beruf sammeln. Monatlich gibt es ein Taschengeld von 300 Euro und man ist versichert.

Wertvolle Tipps zu Körpersprache, Kommunikation und Präsentation hatten Carolin Weindl und Katrin Liebl parat. Im praktischen Teil, dem der zweite Veranstaltungstag gewidmet war, wurden konkrete Bewerbungsgespräche geführt und anschließend analysiert. Die meisten Jugendlichen hatten sich hierfür sogar anlassgerecht gekleidet. Bei einigen war sogar eine gewisse Nervosität erkennbar, obgleich in dieser Übungsphase noch nichts auf dem Spiel stand. „Man will sich ja nicht blamieren!“, meinte einer der Teilnehmer.

Schulleiter Ludwig Pfeiffer dankte abschließend allen Mitwirkenden, die unter Einhaltung der Corona-Auflagen die BuS-Tage auch in dieser besonderen Zeit möglich gemacht hatten. Sein Dank galt insbesondere auch der Agentur für Arbeit in Schwandorf, die dieses Bildungsprojekt mitfinanziert. Oberstudiendirektor Pfeiffer unterstrich die Bedeutung dieses Bildungsangebots, bei der den angehenden Abiturienten ein breit gefächerter Blick über den schulischen Tellerrand hinaus geboten wurde.

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