Im Kreis ihrer Familie und einiger Gratulanten feierte am 1. Januar Rosa Schießl vom Schießanger in Oberviechtach ihren 85. Geburtstag. Ein abwechslungsreiches, aber auch sehr arbeitsintensives Leben als Hebamme rückte dabei in den Blick.
Noch heute begegnet Rosa Schießl tagtäglich vielen Mitbürgern, denen sie ins Leben verholfen hat. Sie war es, die die Babys noch vor den Müttern zu Gesicht bekommen hat. Sie selbst ist am 1. Januar 1934 geboren und hieß damals Rosa Süß. Nach der regulären Schule in Teunz besuchte sie die Hebammenschule in München.
Aus ihrer Hebammenzeit, die von 1961 bis 1996 dauerte, könnte sie viele Erlebnisse erzählen, vor allem da es in den Winterszeiten oft ein großes Problem war, auf den tief verschneiten und meist nicht geräumten Wegen zu den Wohnorten der werdenden Mütter zu kommen. Nach gut zwei Jahrzehnten Ruhestand sind diese oft recht aufregenden Erlebnisse schon ein wenig in den Hintergrund getreten
An ihrem 85. Geburtstag freute sich die Jubilarin vor allen Dingen darüber, dass sie mit ihrer Tochter, ihrem Sohn und ihren beiden Enkeln und weiteren Familienmitgliedern einen schönen Geburtstag bei guter Gesundheit feiern konnte und dass natürlich auch weitere Gratulanten ihr Lebenswerk mit einem Besuch würdigten.
So dankte Bürgermeister Heinz Weigl der Jubilarin, dass sie über Jahrzehnte lang ihrem Ehemann, dem Ehrenbürger Fritz Schießl, der bereits 2015 verstorben ist, den Rücken für seine Stadtratsarbeit freigehalten, sich selbst über Jahre hinweg als Museumsführerin eingebracht hat und natürlich auch dafür, dass sie vielen Menschen in der Region als Hebamme in diese Welt verholfen hat.
Weitere Gratulanten kamen von Oberviechtacher Vereinen: vom Frauenbund, von der Pfarrgemeinde, vom Obst- und Gartenbauverein, von der Stadtkapelle, vom Oberpfälzer Waldverein und vom Pferdesportverein Oberviechtach. Vielen hat sie über Jahrzehnte hinweg die Treue gehalten.













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