Wie bekannt ist die ILE Brückenland Bayern–Böhmen? Das ist eine von 25 Fragen, mit denen sich Lara Dollhopf, eine Studentin an der OTH Amberg, an die Bürgerinnen und Bürger wendet. Das Ziel ist es, anhand einer Online-Befragung, die am 10. Oktober startet, herauszufinden, in welchem Umfang die Maßnahmen und Strukturen der interkommunalen Zusammenarbeit, für die die ILE steht, in der Bevölkerung wahrgenommen werden. Die Umfrageergebnisse finden in ihrer Bachelorarbeit mit dem Titel „Wahrnehmung interkommunaler Zusammenarbeit – eine Analyse aus Sicht der Bevölkerung und kommunaler Akteure am Beispiel der Integrierten Ländlichen Entwicklung Brückenland Bayern–Böhmen“ ihren Niederschlag.
Die Bachelorarbeit ist Teil von Dollhopfs Studiums der Geoinformatik und des Landmanagements, das sie als duales Studium sowohl an der Hochschule als auch am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in Tirschenreuth absolviert. Der Hintergrund für die Wahl dieses Themas liegt in den enormen strukturellen Herausforderungen in den ländlichen Regionen durch den demografischen Wandel und die Daseinsvorsorge auf dem Land, machte die Studentin deutlich. Strukturschwache Regionen geraten in eine Abwärtsspirale aus Bevölkerungsrückgang und sinkender Wirtschaftskraft. „Vor diesem Hintergrund gewinnt die Zusammenarbeit innerhalb ländlicher Regionen und auch zwischen den Kommunen an Bedeutung, um Ressourcen zu bündeln und die vorhandenen Potenziale zu stärken“, erläuterte die 21-Jährige beim Pressegespräch im Rathaus, an dem Bürgermeister Rudolf Teplitzky und ILE-Manager Christian Karl teilnahmen.
Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) steht für diese interkommunale Zusammenarbeit. In drei Säulen – der Befragung der Bevölkerung, der Einschätzung durch die kommunalen Akteure und dem Vergleich daraus – werden die Erkenntnisse gewonnen. Die Bevölkerung in den zwölf Mitgliedsgemeinden Altendorf, Eslarn, Gleiritsch, Guteneck, Niedermurach, Oberviechtach, Schönsee, Stadlern, Schwarzach bei Nabburg, Teunz, Weiding und Winklarn soll anhand der Fragen kundtun, wie bekannt die ILE mit ihren Zielen und Projekten ist, und seitens der Kommunen soll eben diese Bekanntheit in der Bevölkerung eingeschätzt werden, um daraus Schlüsse zu ziehen. Die Online-Befragung dauert etwa zehn Minuten, ist anonym und vom 10. bis 25. Oktober abrufbar unter https://www.soscisurvey.de/ileba26/. In den sozialen Medien und auf den Seiten der Stadt wird auch der QR-Code erscheinen.













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