Oberviechtach
23.10.2019 - 12:29 Uhr

Mit Umleitungen ist jetzt Schluss

Die Stunden sind gezählt: Voraussichtlich ab Freitagmittag kann der Verkehr wieder durch die Bahnhofstraße rollen. Und auch zum "Ovigo-Jubiläum" am Freitag am Ortenburg-Gymnasium geht es ungehindert durch die Jahnstraße.

Es ist angerichtet in der Bahnhofstraße: Heute und am Freitag wird asphaltiert. Voraussichtlich ab Freitagmittag kann der Verkehr wieder rollen. Das freut sicherlich nicht nur Bürgermeister Heinz Weigl (rechts) und Stefan Pronold vom städtischen Bauamt. Bild: Köppl
Es ist angerichtet in der Bahnhofstraße: Heute und am Freitag wird asphaltiert. Voraussichtlich ab Freitagmittag kann der Verkehr wieder rollen. Das freut sicherlich nicht nur Bürgermeister Heinz Weigl (rechts) und Stefan Pronold vom städtischen Bauamt.

Am 24. Juni waren die Bauarbeiter in der Bahnhofstraße angerückt. Nach vier Monaten stehen die umfangreichen Maßnahmen vor dem Abschluss. "Wir befinden uns voll im Zeitplan", sagt Bürgermeister Heinz Weigl und ist sich mit Stefan Pronold vom städtischen Bauamt einig: "Die Firma Baumer hat zügig und sauber gearbeitet".

Ab Freitagmittag offen

Mit einem Kostenaufwand von insgesamt rund 470 000 Euro wurden die Hauptwasserleitung und die Hausanschlüsse erneuert und punktuell die Kanalisation saniert. Hinzu kamen Pflasterarbeiten an den einmündenen Straßen und zum Marktplatz hin und auch für das Breitband wurden neue Kabel verlegt. Heute und am Freitagvormittag sind die Asphaltierer gefordert. Dann heißt es voraussichtlich ab Freitagmittag wieder "freie Fahrt" durch Oberviechtachs Einkaufsmeile.

Die Jahnstraße zwischen der Doktor-Eisenbarth-Schule und dem Ortenburg-Gymnasium war in den zurückliegenden Wochen nur für Schulbusse und Fußgänger freigegeben. Der Grund: Im Bereich des Gehweges wurden Kanalrohre ausgetauscht und Leerleitungen für Glasfaser verlegt. Außerdem hat das Bayernwerk seine Stromkabel erneuert. Nach der Sanierung der Gehwege und dem Setzen der Randsteine hat am Dienstag die Firma Huber/Rappl damit begonnen, dem Gehweg und dem aufgerissenen Randstreifen eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Nach verschiedenen Restarbeiten ist die Jahnstraße ab Freitag wieder ungehindert für alle Verkehrsteilnehmer benutzbar.

Am neuen Stadtarchiv im Schatten des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums werkeln die Mitarbeiter der Firma Baumer, um die Baustelle winterfest zu bekommen. Derzeit werden die Giebelwände geschalt und betoniert. Bevor von oben dicht gemacht wird, müssen noch die Treppen-Fertigteile in das Gebäude gehoben werden. Voraussichtlich ab Mitte November sind die Zimmerer mit dem Dachstuhl und die Dachdecker an der Reihe.

Während des Winters soll es mit dem Innenausbau vorangehen. "Es ist eine enge, verzwickte und schwierige Baustelle", kommentiert Bürgermeister Heinz Weigl, "das geht halt nicht so schnell und einfach wie ein Neubau auf der grünen Wiese".

Ausbau schon im Frühjahr

Bereits seit dem 2. Oktober wieder offen ist die Eigelsberger Straße zur Bundesstraße 22 hin. Die Stadt hat mit der Erneuerung der Wasserleitungen und der Sanierung der Kanalisation ihre Hausaufgaben gemacht. Der geplante Ausbau dieses Teilstücks - hier handelt es sich um die Staatsstraße 2398 - obliegt dem Straßenbauamt Amberg-Sulzbach. Dieser wird nach Aussage von Bürgermeister Heinz Weigl nach Gesprächen mit dem Straßenbauamt nicht wie ursprünglich geplant im Herbst 2020 in Angriff genommen. Nun wird für die geplante Deckenerneuerung das zeitige Frühjahr 2020 angepeilt.

Am neuen Stadtarchiv beim Museum werden derzeit die Giebelwände geschalt und betoniert. Danach wird der Dachstuhl aufgesetzt und das Dach eingedeckt, damit im Winter der Innenausbau weitergehen kann. Bild: Köppl
Am neuen Stadtarchiv beim Museum werden derzeit die Giebelwände geschalt und betoniert. Danach wird der Dachstuhl aufgesetzt und das Dach eingedeckt, damit im Winter der Innenausbau weitergehen kann.
In der Jahnstraße zwischen Doktor-Eisenbarth-Schule und Ortenburg-Gymnasium waren die Spezialisten der Firma Huber/Rappl bereits am Dienstag vor Ort, um dem Gehweg und dem aufgerissenen Randstreifen eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Bild: Köppl
In der Jahnstraße zwischen Doktor-Eisenbarth-Schule und Ortenburg-Gymnasium waren die Spezialisten der Firma Huber/Rappl bereits am Dienstag vor Ort, um dem Gehweg und dem aufgerissenen Randstreifen eine neue Asphaltschicht zu verpassen.
 
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