17.06.2018 - 15:32 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Vielleicht letztes Klassentreffen

In der Schulzeit steckt viel Gesprächsstoff. Doch mit jedem Lebensjahr schwindet die Hoffnung, dass die Klasse von damals noch vollzählig ist. Den Geburtsjahrgängen 1940 bis 1942 liegt deshalb viel an einem Wiedersehen.

Die Zahl der Teilnehmer schwindet. Das hat viele ehemalige Klassenkameraden bewogen, auch eine weite Anreise für ein Treffen in Kauf zu nehmen.

(bgl) Nach sieben Jahren Unterbrechung trafen ehemalige Schulkameraden der drei Geburtsjahrgänge 1940, 1941 und 1942, um über ihre Zeit in der Volksschule Oberviechtach zu plaudern. Das Treffen organisiert hatte eine "Gruppe der Daheimgebliebenen", und die Überschrift lautete "Letztes Klassentreffen".

Diese zusätzliche Definition "Letztes" wählten die Organisatoren deshalb, weil sich die Zahl der betreffenden Personen in den zurückliegenden Jahren so sehr reduzierte, dass es kaum mehr möglich war, genügend Interessenten für eine derartige Jahrgangsfeier zu finden. Immerhin verteilen sich die ehemaligen Schüler geografisch über das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mit teils sehr weiten Wegstrecken nach Oberviechtach.

Die am weitest angereisten Teilnehmer kamen aus der Hauptstadt Berlin und der Stadt Sankt Augustin im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Umso größer war die Wiedersehensfreude im Anschluss an einen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche und einen Friedhofsbesuch.

Vieles gab's zu erzählen, und Komplimente gab es für die frühere Heimatstadt Oberviechtach, die sich seit dem Abschied zum Positiven entwickelt habe. Nach einem gemeinsamen Abendessen versammelten sich alle Teilnehmer vor dem Weltrekord-Bierkrug zu einem Erinnerungsfoto.

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