10.12.2018 - 10:08 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Den Zauber von Weihnachten spüren

Die "Oberpfälzer Weihnacht" im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum erweist sich wieder als Publikumsmagnet. In besinnlicher Atmosphäre, gepaart mit Weihnachtsliedern und Wortbeiträgen, lässt sich die Hektik des Alltags ausblenden.

Das Rahmenprogramm der "Oberpfälzer Weihnacht" bestritten der Kinderchor „Pusteblume“ Um Leiterin Maria Ahlemeyer (rechts) sowie Organisatorin und Sprecherin Maria Schießl (links).
von Ludwig BergerProfil

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit." Ganz nach dem Motto des bekannten Weihnachtslied aus dem Speyerer Gesangbuch, freute sich das Museumsteam am Freitag über die große Resonanz der Bevölkerung auf ihr kulturelles Angebot. Wilfried Neuber als Vorsitzender des Museumsvereins freute sich, dass der Veranstaltungssaal im Kulturzentrum in der ehemaligen Marktmühle zur zehnten Auflage der "Oberpfälzer Weihnacht" voll besetzt war.

"Wir möchten Sie ein wenig auf Weihnachten einstimmen", wandte sich Neuber an die Besucher. Die Tage vor dem Christfest seien eine besondere Zeit im Ablauf des Jahres. Je näher Christi Geburt rücke, umso mehr sei zu spüren, dass diesem größten Fest des Jahres auch heute noch eine Art Zauber umgibt. Das Programm des Abends ermögliche es, den Alltag kurz zu vergessen und den selbst geschaffen Zwängen zu entrinnen, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

"Immer wenn es Weihnacht wird" stimmte danach der Kinderchor "Pusteblume" an, und gemeinsam mit dem Publikum wurde "Leise rieselt der Schnee gesungen". Mit der Frage "Gibt es einen Wehnachtsmann?" beschäftigte sich Maria Schießl mit einem ihrer auflockernden Wortbeiträge zwischen den Darbietungen des Chors. Gut eine Stunde dauerte die besinnliche Programmfolge und am Ende spendierte das Publikum einen kräftigen Applaus. Der Museumsleiter bedankte sich bei den Akteuren mit Geschenken.

Bevor Wilfried Neuber das auslaufende Museumsjahr Revue passieren ließ, verabschiedete er den zuverlässigen und hilfsbereiten Mitarbeiter Manfred Muck nach fünf ehrenamtlichen Dienstjahren aus familiären Gründen von seinen Aufgaben. Die Besucherzahlim Museum werde bis zum Jahresende die 5000er-Marke überschreiten. Zu diesem Rekordergebnis habe die parallel zum Christkindlmarkt stattgefundene Kunsthandwerkerausstellung entscheidend beitragen, die mehr als 1300 Gäste anlockte. Unter anderem für den weiteren Ausbau dieser Veranstaltung wäre die Schaffung eines Zwischenbaus ein großer Wunsch. „Heuer hatten wir 20 Anbieter und diese Zahl könnten wir gut verdoppeln“, argumentierte Neuber; dies würde auch das Programm des Christkindlmarkts weiter bereichern.

Mitwirkende:

Kinderchor „Pusteblume“; Instrumentalisten: Heike Hagl und Anna Schwingl (beide Flöte), Herbert Hagl (Bassklarinette), Sonja Pronold (Klarinette) und Johanna Borutta (Gitarre); musikalische Gesamtleitung: Maria Ahlemeyer; Organisation/begleitende Texte: Maria Schießl. (bgl)

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