18.07.2019 - 10:57 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Zweite Kompanie holt sich den Wanderpokal

Seit Jahrzehnten tragen die zweite Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122, die Krieger- und Soldatenkameradschaft und die Reservistenkameradschaft Oberviechtach ein Vergleichsschießen aus. Den Pokal gewinnen die "Profis" in Uniform.

Dass sie als Zivilisten nach wie vor treffsicher sind, bewiesen die Mitglieder von RK und KSK (hinten von links, mit Urkunde) Matthias Matzke, Johann Elsner und Rudolf Pamler. Einen Großteil der Preise beim Vergleichsschießen räumten erneut die aktiven Soldaten ab.
von Christof FröhlichProfil

Schauplatz des jährlich stattfindenden Vergleichsschießens war erneut die Standortschießanlage in Oberviechtach. Neben den Soldaten der Pateneinheit der Stadt, die zweite Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122, legten dazu Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Oberviechtach und der Reservistenkameradschaft (RK) Oberviechtach dazu an. Dabei hatten die Schützen mit dem Maschinengewehr 15 Schuss, mit der Pistole zehn Schuss (Entfernung jeweils 25 Meter) und mit dem Gewehr zwölf Schuss auf eine Entfernung von 100 Metern auf verschiedene Ziele abzugeben.

Neben dem Schießen konnte auch das Miteinander zwischen Soldaten und Reservisten gepflegt werden. Auch einige Gastschützen von der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niedermurach schossen mit und räumten sogar Pokale ab. Die Siegerehrung am Abend nahm Oberleutnant Steven Bussemer, der Chef der Patenkompanie, vor. Dabei zeigte sich, dass – wie schon so oft davor – wieder die „Profis“ von der Patenkompanie den Sieger-Wanderpokal gewannen.

Doch auch einige Einzelschützen aus den Reihen der beiden Traditionsverbände und der Reservisten zeigten, dass sie immer noch eine ruhige Hand haben und holten sich einige Pokale. Die Wertung mit der Pistole gewann mit 83 Ringen Rudolf Paa, beim Gewehrschießen siegte Hauptfeldwebel Christoph Pettella, am Maschinengewehr lag Obergefreiter Florian Fiedler vorne. Nach der Siegerehrung lud die Patenkompanie die befreundeten Vereine zum Grillabend ein, bei dem das Miteinander zwischen Ehemaligen und der Truppe weiter gefestigt wurde.

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