06.03.2020 - 14:38 Uhr
Oberwildenau/Luhe-WildenauOberpfalz

40 Jahre lang Macher im Hintergrund

Der Abschlussplan ist erfüllt. Der Pachtschilling bleibt in der Kasse. Das bestimmende Thema bei der Jagdgenossenschaft aber ist die Verabschiedung von Alfred Gilch nach 40 Jahren als Schriftführer.

Nach 40 Jahren in der Vorstandschaft wird Schriftführer Alfred Gilch (Dritter von links) von Bürgermeister Karl-Heinz Preißer (von links), Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer und Stellvertreter Hans Troidl verabschiedet.
von Hans MeißnerProfil

Ehre, wem Ehre gebührt. Von 1979 bis 2019 fungierte der ehemaligen Geschäftsstellenleiter der Marktgemeinde, Alfred Gilch, als Schriftführer der Jagdgenossenschaft Ober- und. Unterwildenau, erzählte Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer bei der offiziellen Verabschiedung.

Gilch führte aber nicht nur das Protokoll, er war Ansprechpartner für alle Anliegen, füllte Anträge aus und vermittelte zwischen Unterer Jagdbehörde, Jagdgenossenschaft, Marktgemeinde und den Jagdgenossen – und das zur Zufriedenheit aller. In Anerkennung dieser Tätigkeit überreichte Mutzbauer Gilch eine Urkunde und einen Präsentkorb. Der Geehrte dankte für die lobenden Worte, ihm habe diese Tätigkeit stets großen Spaß gemacht, die Zusammenarbeit war von gegenseitigem Respekte gezeichnet.

Die Gaststube der Schloßwirtschaft in Unterwildenau diente als Kulisse für die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft, der Mutzbauer einen positiven Bericht vorlegen konnte. Der Abschlussplan wurde durch die Untere Jagdbehörde genehmigt. „Ihr müsst mit dem Biber leben, so die Aussage des Landratsamtes zum Thema Biberschäden entlang den Gewässern im Jagdrevier. Innerhalb eines Jahres wurde aber trotzdem der Abschuss eines Bibers genehmigt.

Jagdpächter Josef Zanner, er sprach auch für Alfons Schmidt, berichtete, dass der Abschlussplan erfüllt wurde. Mit Leichtigkeit, auch weil sieben Rehe den Verkehrstod fanden. Es wurden auch acht Füchseerlegt, bei Wildschweinen und Hasen gab es Fehlanzeige. "Eine Treibjagd ist in diesem Jagdrevier aufgrund des Zuschnittes nicht mehr verantwortungsvoll durchzuführen", sagte Zanner. Wildschäden hielten sich im unteren Bereich. Der Jagdpächter danke allen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zanner verwies auf das Kaffeekränzchen der Frauen der Jagdgenossen am Montag, 9. März, um 14 Uhr in der Schloßwirtschaft.

Von einem Zuwachs in der Kasse berichtete Anton Herreiner. Die Kassenprüfer Bernhard Argauer und Heinz Pschierer bescheinigten vorbildliche Kassenführung. Mutzbauer machte den Jagdgenossen den Vorschlag, den Jagdpachtschilling in der Kasse zu lassen für Straßeninstandsetzungen und Reparaturen an den Geräten und Maschinen, was ebenfalls einstimmig abgesegnet wurde. In diesem Jahr sollen wieder Instandsetzungen an den Flurwegen durchgeführt werden. Die Marktgemeinde wird hierzu Fräsgut und auch die Walze zur Verfügung stellen. Der Jagdvorsteher dankte den Jagdpächtern für die sehr gute Zusammenarbeit und für die Einladung zum Jagdessen. Das wurde mit Spannung erwartet und die Jagdgenossen wurden nicht enttäuscht. Ein äußerst leckerer Wildbraten wurde von der Pächterfamilie serviert.

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