Oberwildenau/Luhe-Wildenau
28.07.2018 - 17:13 Uhr

Diskussion um Sozialpolitik, Verkehr und Ausbildung

Rede und Antwort steht CSU-Landtagskandidat Stephan Oetzinger den Bürgern beim Biergartengespräch. Unter den Besucher sind nicht nur CSU-Mitglieder.

(hme) Im Biergarten gibt es bei der CSU noch weitere Themen als Asyl oder Rücktrite von Fußballern. Von örtlichen Problemen bis hin zur großen Sozialpolitik reichten die Fragen, die die Teilnehmer an Landtagskandidat Stephan Oetzinger und die Listenkandidatin für den Bezirkstag, Andrea Lang, richteten.

Oetzinger sprach von einer guten Lage in Deutschland und besonders in Bayern. "Selbst bei uns herrscht nahezu Vollbeschäftigung, ein Phänomen, dass in unserer Gegend früher ein Fremdwort war." Bayern habe noch nie so viel Geld in den Finanzausgleich für die Gemeinden investiert wie derzeit.

Elisabeth Seiffert bemängelte in der Diskussionsrunde den schlechten Zustand der steinernen Brücke bei Unterwildenau. Der Neudorfer CSU-Chef Johann Kick sprach sich für einen Neubau der Neudorfer Straße aus. "Die Straße ist fertig. Eine Sanierung reicht hier nicht", wählte er drastische Worte. Oetzinger wollte nicht versprechen, dass eine Änderung des Beschlusses möglich sei. "Wir werden uns aber nochmals zusammensetzen und darüber reden."

Für das Feuerwehrgerätehaus Oberwildenau liefen die Bodenuntersuchungen, informierte zweiter Bürgermeister Gerhard Kres. Große Probleme würden aber nicht erwartet.

Wegen der Elektrifizierung der Bahnstrecke und dem damit verbundenen Lärmschutz werde es in diesem Jahr noch wichtige Gespräche geben, kündigte Lang an, die mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht zusammenarbeitet. "Wenn man Wahlen gewinnen will, dann darf man die Sozialpolitik nicht vergessen oder gar vernachlässigen", mahnte Josef Pollak. "Die Rentenproblematik brennt den Menschen in Rente oder die, die bald in Rente gehen wollen auf den Nägeln."

Für Fritz Kagerer war es nicht nachvollziehbar, warum viele junge Lehrer nur einen befristeten Anstellungsvertrag bekommen. Oetzinger entgegnete, dass 92 Prozent der Lehrer in Bayern verbeamtet seien. Der Freistaat stehe mit diesen Zahlen besser da, als andere Bundesländer. "Der Staat braucht aber auch einen personellen Puffer für Personalmaßnahmen."

Kick forderte, ein Umdenken in der Bevölkerung bei der Ausbildung. "Wir brauchen nicht nur Studierte, sondern dringend Arbeiter. "Das Umdenken muss bei den Eltern beginnen."





 
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