23.11.2020 - 10:33 Uhr
Oberwildenau/Luhe-WildenauOberpfalz

Kleines Dankeschön zum Aktionstag "Menschenwürdige Arbeit"

CAJ-Bildungsreferentin Cornelia Hoffmann vom Diözesanverband Regensburg überreicht an die Geschäftsführerin Franziska Schmid Geschenke als kleines Dankeschön für die Arbeit
von Hans MeißnerProfil

Die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) im Bistum Regensburg überreichten anlässlich des Aktionstages „Menschenwürdige Arbeit“ Arbeitnehmern in systemrelevanten Berufen ein kleines Dankeschön für ihre tägliche Arbeit. So auch an Franziska Schmidt, Geschäftsführerin der Sozialstation "Sonnenschein" mit Sitz in der Gemeinde Luhe-Wildenau.

Bereits seit einigen Jahren widmen sich die Arbeiterverbände CAJ und KAB der Thematik menschwürdige Arbeit. Die Menschen würden zwar für ihre Arbeit entlohnt werden. Ob die Entlohnung aber der Würde eines Menschen wirklich gerecht werde, sei öfter fraglich. „Vor allem dann, wenn aus einem aktuellen Beschäftigungsverhältnis im Alter eine Rente unter oder knapp über dem Existenzminimum wird, widerspricht das in eklatanter Weise der Würde des Menschen“, so die Überzeugung der CAJ-Bildungsreferentin Cornelia Hoffmann vom Diözesanverband Regensburg. Die Oberwildenauerin steht bereits seit einigen Jahren mit Schmidt von der Sozialstation in Kontakt. "Sonnenschein" hat 2019 den Johanna-Frank-Preises für familienfreundliche Unternehmen der Stadt Weiden und Landkreis Neustadt erhalten. Mit ihrer Aktion wollten CAJ und KAB deutlich machen, dass es eben darauf ankommt, nicht nur leere Worte zu äußern, sondern auch Taten folgen zu lassen. „Der Oberwildenauer Pflegedienst ist ein gutes Beispiel für Betriebe, die nicht alles als selbstverständlich ansehen.“ sagte Hoffmann.

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