Der VdK-Ortsverband Oberwildenau hat den Verlust von Mitgliedern durch Tod oder Austritt dank zwölf Neuaufnahmen seit der letzten Jahreshauptversammlung im Oktober 2021 mehr als ausgleichen können und zählt jetzt 145 Mitglieder. 28 davon trafen sich am Sonntag im Naabtalhaus zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Johann Scharnagl nannte den Zeitraum seit der letzten Jahreshauptversammlung „ereignisarm“, das Vereinsleben sei total zum Erliegen gekommen. Es sei beabsichtigt, im kommenden Jahr die monatlichen Treffen wieder zu intensivieren, dazu auch den Mitgliedern Vorträge über interessante Themen, wie beispielsweise aus dem Bereich Pflege, anzubieten.
Kreisvorsitzende Carola Brust berichtete, dass aufgrund Corona zwei Ortsverbände im Kreis Neustadt ohne Führungsmannschaft auskommen müssen. Den Mitgliederzuwachs im Ortsverband Oberwildenau und beim VdK im Allgemeinen nannte die Kreisvorsitzende erfreulich, zugleich ergebe sich damit die Frage, warum der VdK vermehrt von den Menschen so dringend benötigt werde. Marktgemeinderat Roland Rauch als Vertreter für den verhinderten Bürgermeister Sebastian Hartl würdigte den VdK als Hilfsorganisation für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Roland Rauch, selbst im Pflegebereich tätig, bedauerte, dass für die Suche eines Heimplatzes für einen Hilfsbedürftigen oftmals bei über 20 Pflegeeinrichtungen angefragt werden müsse, um einen Platz zu finden. Anschließend stelle sich das Problem der Finanzierung.
Vorsitzender Johann Scharnagl und Kreisvorsitzende Carola Brust ehrten anschließend langjährige Mitglieder. Für 30 Jahre wurde Josef Hanauer geehrt, für 25 Jahre Wilma Hanauer, für 20 Jahre Erwin Gebhard, Minervino Fernandez-Diez, Max Meier, für 15 Jahre Wolfgang Gössl, Helmut Grünbauer, Ingrid Hanauer, Artur Leonhardt, Werner Zeiler, für 10 Jahre Andreas Scheidler, Angela Sela und Fatih Yildiz.













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