Schriftführer Alfred Gilch berichtete in der Schlosswirtschaft über die letzte Jahreshauptversammlung und die Aktivitäten der Jagdgenossenschaft Ober- und Unterwildenau. Es wurden zwei Wege instandgesetzt und die Geräte auf Vordermann gebracht.
Durch das gute Einvernehmen der gemeindlichen Jagdgenossenschaften hat man sich beim Wegebau viel Geld gespart. "So eine Zusammenarbeit ist sehr sinnvoll und spart Geld", sagte Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer. Die Marktgemeinde unterstützte die Genossenschaft beim Grabenausbessern, wofür Mutzbauer Bürgermeister Karl-Heinz Preißer dankte.
Der Jagdvorsteher stellte den Jagdgenossen das Gutachten zur Waldverjüngung vor. Das empfiehlt die Erhöhung des Abschussplans, damit der heranwachsende Laubwald sich besser entwickeln kann. Jagdpächter Josef Zanner erläuterte, dass der Abschlussplan eh schon hoch sei und ein Teil der Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Zanner plädierte für Beibehaltung des Abschussplans. Dem stimmten die Mitglieder zu.
Positive Nachrichten hatte auch Anton Herreiner als Kassier für die Genossen parat. Der Überschuss soll in der Kasse verbleiben, für künftige Anschaffungen und Reparaturen.
Bürgermeister Preißer leitete im Anschluss die Neuwahlen. Der bisherige Jagdvorsteher ist auch der künftige, einstimmig wurde Johannes Mutzbauer wiedergewählt. Stellvertreter ist Hans Troidl, als Beisitzer fungieren künftig Harald Kreis und Josef Gallersdörfer. Die Kasse wird weiterhin von Anton Herreiner geführt. Neuer Schriftführer ist Michael Gräf, der neue Verwaltungsstellenleiter der Marktgemeinde.
Josef Zanner ließ als Jagdpächter das Jagdjahr Revue passieren. Der Abschussplan wurde erfüllt, wobei Autofahrer ihren Teil dazu beigetragen hatten. Es wurden auch sieben Füchse erledigt. Wildschweine seien rar im Revier. Die Wildschäden hielten sich deshalb auch sehr klein. Das Revier bestehe zu 15 Prozent aus Wald, der überwiegend an Ortschaften angrenze. Das Freizeitverhalten und die Liebe zu Hunden gefährdet die Ruhe im Revier.
In diesem Jahr sollen Wege instandgesetzt werden und bei den Geräten notwendige Reparaturen durchgeführt werden. Eine gemeinsame Bodenuntersuchung wurde angeregt und von allen befürwortet, sagte Mutzbauer.













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