Neben der Auszahlung des Jagdschillings waren im abgelaufenen Jahr keine besonderen Vorkommnisse und auch keine nennenswerten Wildschäden zu verzeichnen. Dieses erfreuliche Fazit zog Jagdvorsteher Karl Eckl in der Versammlung der Jagdgenossenschaft Ödpielmannsberg zu der er neben den Jagdgenossen auch Jagdpächter Bürgermeister Hermann Ach, den Mitbegeher Martin Götz und die früheren Mitpächter Karl Eckl und Ludwig Pregler bei Bayerl begrüßen konnte.
Kassier Jakob Sauer informierte über die finanzielle Lage. Bei den Neuwahlen wurden Karl Eckl als Jagdvorsteher und Johann Bayer als Stellvertreter bestätigt. Beisitzer sind Gerhard Hermann und Eduard Fuchs. Die Kasse führt weiterhin Jakob Sauer und Schriftführer ist Eduard Fuchs. Zu Kassenprüfern wurden wieder Alfons Irlbacher und Josef Kappl bestellt.
Die Versammlung beschloss, bei der Auszahlung des Jagdschilling den fünfjährigen Turnus beizubehalten und in diesem Jahr den Jagdkataster zu aktualisieren. Außerdem findet das vom Jagdpächter gestiftete jährliche Rehessen wieder an der Jagdversammlung statt. Die Teilnehmer erhalten hierzu einen Getränkezuschuss in Höhe von 5 Euro, der jeweils zur Hälfte von der Jagdgenossenschaft und dem Jagdpächter getragen wird.
Jagdpächter Hermann Ach informierte anschließend ausführlich über das Geschehen im Jagdrevier. Von den im neuen Abschussplan 2019 bis 2022 für 2019 geforderten 10 Stück Rehwild wurden 11 Stück erlegt, 4 Stück wurden überfahren und 5 waren Fallwild. Es wurden 3 Jungfüchse erlegt. Nachdem die Zahl der Füchse ständig zunimmt, wurden Fuchsfallen aufgestellt. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist zum Glück noch kein Problem, bewegt aber die Jägerschaft. Wegen der Schwarzwildproblematik sind mittlerweile sogar Nachtsichtgeräte und Schalldämpfer erlaubt. Nachdem der Schwarzwildpreis äußerst niedrig ist, wird vom Staat eine Abschussprämie von 20 Euro pro Tier gewährt. Ach verwies auf die am 5. April in Vohenstrauß stattfindende Hegeschau und teilte mit, dass aufgrund erfolgreicher Verhandlungen des Bayerischen Jagdverbandes die Fördersätze für die Biotopverbesserung immens aufgestockt, teilweise sogar verdoppelt wurden.












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