14.02.2020 - 10:54 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Bahn gibt Zusagen zum Lärmschutz

Bahnstrecke, Autobahn und Brücken: CSU Pechbrunn bringt bei Termin mit MdB Albert Rupprecht verschiedene Themen auf den Tisch.

Lärmschutzmaßnahmen an der Bahntrasse waren Thema eines Gesprächstermins in Pechbrunn. Mit dabei waren (von rechts) Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht Bürgermeisterkandidat Stephan Schübel, CSU-Ortsvorsitzender Josef Hollmann und Bürgermeister Ernst Neumann sowie CSU-Landratskandidat Roland Grillmeier (links).
von Josef RosnerProfil

Um den Lärmschutz drehte sich jetzt ein Ortstermin mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht an der Bahnlinie in Pechbrunn. Bürgermeister Ernst Neumann, CSU-Ortsvorsitzender Josef Hollmann und Bürgermeisterkandidat Stephan Schübel verwiesen auf Befürchtungen von Anwohnern wegen der Elektrifizierung der Strecke und den damit verbundenen zusätzlichen Belastungen.

Albert Rupprecht versicherte, dass die Bürgerbeteiligung im Zuge dieses Projekts groß geschrieben werde. Weiter berichtete er von Zusagen der Deutschen Bahn, dass etwas für den Lärmschutz entlang der Strecke getan werde. Das Unternehmen sei zuvor auch angewiesen worden, hier tätig zu werden.

Ab Mitte dieses Jahres könnten erste konkrete Gespräche mit der Bahn aufgenommen werden, so Rupprecht weiter. Bezahlen müsse für die Lärmschutzmaßnahmen die Bahn. Zwar werde sich der Bundestag mit der Elektrifizierung erst 2021 beschäftigen, doch Rupprecht wisse von detaillierten Plänen, dass diese kommen werde.

Nach dem Ortstermin ging es weiter ins SV-Sportheim, wo auch noch andere Themen auf den Tisch kamen. Mitterteichs Bürgermeister und Landratskandidat Roland Grillmeier sprach die notwendige Sanierung von Eisenbahnbrücken in der Region an. Über eine davon führt die Gemeindeverbindungsstraße Oberteich-Triebendorf, zwei weitere Bauwerke stehen auf Pechbrunner Gemeindegebiet. Auch hier werde staatliche Unterstützung gefordert sein, so Grillmeier.

Ein Thema war auch die Lärmbelastung durch die Autobahn A93. Albert Rupprecht teilte mit, dass erst ab 30 000 Fahrzeugen täglich lärmtechnisch etwas unternommen werde. Messungen hätten ergeben, dass bei Pechbrunn täglich rund 22 000 Fahrzeuge unterwegs seien. Möglicherweise könnte ein lärmmindernder Straßenbelag das Problem verringern. Der bestehende Belag sei schon in die Jahre gekommen. Roland Grillmeier riet Betroffenen aus der Gemeinde, an die Autobahndirektion zu schreiben. Albert Rupprecht kündigte an, sich auch dieses Themas anzunehmen.

Wie Stephan Schübel noch betonte, wolle er sich dafür einsetzen, dass die Gemeinde in die Städtebauförderung aufgenommen wird. Auch hierfür, so Albert Rupprecht, seien rechtzeitige Gespräche nötig.

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