23.01.2020 - 16:19 Uhr
PechbrunnOberpfalz

CSU nominiert Stephan Schübel

"Ich kann es und ich will es" betonte Stephan Schübel, als er sich vor den Mitgliedern des CSU-Ortsverbands Pechbrunn als Bürgermeisterkandidat vorstellte.

Stephan Schübel ist als Kandidat der CSU für den Chefsessel im Pechbrunner Rathaus nominiert worden. Von links Landratskandidat Roland Grillmeier, Ortsvorsitzender Josef Hollmann,Stephan Schübel mit seiner Frau Ulrike, Zweiter Bürgermeister Stefan Grillmeier aus Mitterteich und der amtierende Bürgermeister von Pechbrunn, Ernst Neumann.

Die Wahlberechtigten honorierten die engagierte Vorstellung mit einem einstimmigen Ergebnis. 22 Mitglieder gaben ihre Stimme ab und votierten geschlossen für den Bewerber. Somit gehen in der Gemeinde drei Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters ins Rennen. Amtsinhaber Ernst Neumann steht nicht mehr für eine weitere Periode als Chef im Rathaus zur Verfügung.

Große Erleichterung, ja sogar Freude, war spürbar, als man einen eigenen Bewerber präsentieren konnte. Ortsvorsitzender Josef Hollmann, Bürgermeister Ernst Neumann und Landratskandidat Roland Grillmeier brachten dies auch in ihren Ansprachen zum Ausdruck.

"Supergeeigneter Kandidat"

Die umliegenden Ortsverbände - Marktredwitz, Waldershof, Konnersreuth und Mitterteich - hatten Vertreter entsandt und dabei der Versammlung im Sportheim den entsprechenden Rahmen verliehen. Sie sprachen alle von einem "supergeeigneten" Kandidaten, der die Erwartungen der Wahlberechtigten der Gemeinde ohne weiteres erfüllen könne.

Bevor es zur Wahl unter der Leitung von Bürgermeister Ernst Neumann kam, stellte sich Stephan Schübel in einer engagierten Rede vor. Er bezeichnete sich selbst als ein echtes einheimisches Gewächs, das seine Kindheit, Schulzeit und berufliches Leben immer in Pechbrunn verbracht habe. Beruflich ist er in der Landwirtschaft tätig, ist staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt und besitze ein Büro für Software im Agrarbereich.

Naturschutzbeirat

"Im Bereich Umweltschutz kenne ich mich bestens aus", ergänzte der Redner, der neben seiner beruflichen Tätigkeit Mitglied in verschiedensten Einrichtung als Naturschutzbeirat des Landkreises ist. Von 1996 bis 2014 gehörte er schon dem Gemeinderat an, dabei hat er die silberne Bürgermedaille zugesprochen bekommen. In der, wie er sagte, "sechsjährigen Auszeit" hat der heute 45-Jährige sich immer wieder für die Kommunalpolitik interessiert und in verschiedensten Vereinen und Verbänden ehrenamtlich mitgearbeitet.

Stephan Schübel äußerte sich ausführlich zu seinen Zielen. "Wir müssen den einheimischen Betrieben genügend Platz machen, damit sie sich weiterentwickeln können", stellte der Kandidat klar und ergänzte, dass man auch auswärtige Interessenten ansiedeln müsse. "Manchmal ist überörtliches Denken notwendig." Mit aller Macht gelte es Fördermittel anzuzapfen. Man dürfe sich nicht kaputtsparen, sondern müsse auch bereit sein, gelegentlich Kredite aufzunehmen. "Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, auch im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik."

Miet- und Wohnungsbau fördern

Auf jeden Fall wolle man den Kindergarten mit 56 Kindern und die Schule mit 43 Schülerinnen und Schülern halten, noch besser wäre es aber, den Stand zu erhöhen. Dies könne gelingen, wenn vor allem jungen Familien günstige Bauplätze zu Verfügung gestellt werden. Allgemein gelte es, im Miet- und Wohnungsbau ein günstiges Programm aufzulegen.

"Die nahe Autobahn, der gesicherte Eisenbahnverkehr und eine gute Wirtshauskultur mache Pechbrunn attraktiv und wir müssen daran arbeiten, daraus etwas zu machen", stellte der Kandidat klar und schloss darin das Ehrenamt mit ein. Dies gelte es in Vereinen und Verbänden zu fördern. Schübel schloss damit, dass er die Gemeinderatsliste der CSU vorstellte. Die Liste sei in jeder Hinsicht ausgewogen aufgestellt worden.

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