14.05.2019 - 12:22 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Ende Juni starten Bauarbeiten

Die Sanierung der Kläranlage Pechbrunn war eigentlich schon für 2018 geplant. Doch nun können die Bauarbeiten starten.

Begonnen haben die Ausbauarbeiten an der TIR 14. Die Strecke zwischen Preisdorf und Pechbrunn ist derzeit komplett gesperrt. Bis Ende Juni sollen die Ausbauarbeiten abgeschlossen sein.
von Josef RosnerProfil

Ende Juni beginnen die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Kläranlage. Diesen Beschluss aus nichtöffentlicher Sitzung vom April gab Bürgermeister Ernst Neumann jetzt in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates bekannt, Demnach erhielt die Firma Wilhelm Bauer (Erbendorf) für 925 000 Euro den Auftrag für die Baumeisterarbeiten. Der Auftrag für die maschinentechnische Ausrüstung ging an die Firma Scharr (Hunderdorf) für 535 000 Euro. Wegen Überlastung der Planungsbüros hatte sich die Ausschreibung im vergangenen Jahr verzögert. Der Wasserrechtsbescheid wurde deshalb entsprechend verlängert. Das Gesamtvolumen der Sanierung umfasst 1,46 Millionen Euro.

Gebilligt wurde der Grundsatzbeschluss über die Bedingungen für die In- und Außerbetriebnahme von Wasser- und Kanalanschlüssen. Ziel ist eine einheitliche Lösung im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich. Wer Wasser aus öffentlichen Hydranten benötigt, muss jetzt einen Antrag stellen. Die Gemeinde stellt dann ein Standrohr mit Wasserzähler und Sicherheitseinrichtung zur Verfügung. Die Landwirte wurden gebeten, falls vorhanden, Wasser aus eigenen Brunnen zu verwenden.

Breit diskutiert wurde die Änderung des Regionalplanes Oberpfalz-Nord. SPD-Fraktionsvorsitzende Isgard Forschepiepe hatte einige Ergänzungswünsche und monierte unkonkrete Stellungnahmen, die Spielräume nach allen Seiten offen ließen. Thomas Döhler (SPD) sprach von einem schönen Positionspapier, allerdings müsse dann der Freistaat die Kommunen auch mit Geld ausstatten, sonst blute der ländliche Raum weiter aus. Der Bürgermeister will diese Wünsche einarbeiten lassen.

Einigkeit gab es im Gremium, dass die Selbsthilfegruppe Kreuzbund einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro erhält. Die Gruppe kümmert sich um Suchtkranke. Ernst Neumann bat die Bürger darum, wenn möglich, auf das regelmäßige Mähen von Böschungen zu verzichten. Natürlich müsse die Verkehrssicherheit jederzeit gewährleistet sein. "Wir wollen damit einen Beitrag zur Naturvielfalt leisten."

Weiteres Thema war der Notausstieg an der Grundschule. Dazu fand ein Gespräch mit Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner statt. Thomas Dehmel (SPD) setzte sich für die Installierung einer "gscheiten Feuerleiter" ein: "Wir brauchen hier einen gesicherten Abgang, es geht um die Sicherheit der Kinder." Bürgermeister Ernst Neumann erkannte die Problematik. Für die zwei oberen Klassenzimmer könne er sich eine fest installierte Treppe vorstellen. Josef Hollmann (CSU) nannte als vordringlichstes Ziel, dass die Kinder im Ernstfall schnell und gefahrlos die Räume verlassen können.

Thomas Döhler sprach sich für eine Besichtigung durch den Bauausschuss aus. Der Bürgermeister sicherte dies zu, ehe eine Entscheidung fällt. Weiteres Thema war der Austausch des Fußbodens in der Grundschule. Die Angebote werden derzeit geprüft, in den Sommerferien sollen die Arbeiten durchgeführt werden, sagte Ernst Neumann.

Noch in dieser Woche soll der alte Bahnhof abgebrochen werden, informierte der Bürgermeister, nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind. Begonnen haben mittlerweile die Bauarbeiten für den Ausbau der Kreisstraße TIR 14 zwischen Pechbrunn und Ochsentränke. Derzeit werden Sickerleitungen verlegt. Bis Ende Juni sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Derzeit werden die Sickerleitungen im Bankett verlegt. Mit den Bauarbeiten beauftragt ist ein Unternehmen aus dem Landkreis Cham.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.