05.06.2019 - 10:58 Uhr
PechbrunnOberpfalz

KAB wünscht sich Jugendgruppe

Trotz des regen Vereinslebens mit zahlreichen Aktionen gibt es Sorgenfalten beim Pechbrunner Ortsverband der KAB: Es fehlt der Nachwuchs.

Mit der Urkunde des Bundesverbandes der KAB wurden Albert Robel (Zweiter von links) für 60 Jahre und Maria Neumann (Mitte) für 40 Treue geehrt. Es gratulierten Pfarrer Robert Ploß (links), Ortsvorsitzender Reinfried Sußmann und Ortsvorsitzende Margarete Schulda.
von Willi PöhlmannProfil

Nach einem kurzen Gebet sprach Pfarrer Robert Ploß in seinem Grußwort von den frühen Kämpfen der Arbeiter um bessere Löhne oder Arbeitsbedingungen, die oftmals sehr hart ausgetragen worden seien. Die KAB habe man von Anfang an als Verein für die Arbeiter gegründet, im Laufe der Zeit habe sie viele Umstrukturierungen durchgemacht. "Doch mit ihrem christlichen Hintergrund hat sie viele Krisen überstanden und es immer wieder verstanden, sich den gegebenen Umständen anzupassen", so Ploß. Gerade ihr christlicher Hintergrund sei es, der die KAB nicht nur am Leben erhalte, sondern ihr die Kraft gebe, sich für die Arbeitnehmerschaft und für die Menschen im Allgemeinen auf friedvolle Weise einzusetzen. "Doch die KAB tut diesen Dienst nicht einfach aus humanitären Gründen, sondern weil sie sich dem Herrn und Gott verpflichtet weiß. Er selbst ist es, der uns dazu mahnt, aufeinander zu schauen und vor allem den Bedürftigen unter die Arme zu greifen."

Aktionen gut angenommen

Viele Krisen überstanden

Über die vielfältigen Tätigkeiten und Aktionen der KAB-Frauengruppe berichtete Vorsitzende Margarete Schulda. Dabei erinnerte sie an den Verkauf der Fastensuppe, die Palmkätzchenaktion, das Binden von Blumen- und Kräuterbüscheln, das Schmücken der Kirche, das Putzen des Pfarrheims und die Durchführung des Weihnachtsmarktes. Schulda betonte, dass alle Einnahmen und Spenden aus den Aktionen für soziale Einrichtungen, zur Unterstützung Bedürftiger und besonderer Anlässe Verwendung fänden. Die Vorsitzende bedankte sich bei allen Helferinnen, ohne deren Engagement und Zeitopfer all dies nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank galt der Bevölkerung, die die Aktionen wieder sehr gut angenommen und unterstützt habe.

Vom Altenwerk berichtete Maria Neumann. Neben den monatlichen Treffen mit Unterhaltung, Kaffee und Kuchen seien auch einige Aktivitäten durchgeführt worden. Neumann verwies unter anderem auf die gemeinsame Muttertagsfeier mit KAB und Seniorenkreis und die Teilnahme an der Diözesanwallfahrt. Ein besonderes "Vergelt's Gott" richtete sie an all jene Mitstreiterinnen, die nie Nein sagen könnten, wenn sie wieder einmal kurzfristig gebraucht würden. Kassiererin Christine Malzer musste von einem leichten Minus berichten.

Vorsitzender Reinfried Sußmann erinnerte noch an interessante und gut besuchte Vorträge in Zusammenarbeit mit Monika Schiedel von der Katholischen Erwachsenenbildung und sprach auch die Teilnahme an Fest- und Kirchenzügen an. Er bat darum, sich daran auch künftig rege zu beteiligen. Am Ende bedankte er sich bei allen Mitgliedern, Freunden, Gönnern und Helfern, die die KAB und ihre Hilfsaktionen seit Jahren tatkräftig unterstützen. Damit trügen sie zur Linderung sozialer Nöte bei.

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