14.01.2020 - 10:38 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Löschteich beim SV-Sportheim die Ideallösung

Die Feuerwehr Pechbrunn bringt bei der Jahresversammlung ein Anliegen zur Brandschutz-Verbesserung vor. Außerdem gibt es Auszeichnungen für langjährige Mitglieder.

Verdiente und langjährige Mitglieder zeichnete die Feuerwehr Pechbrunn bei ihrer Jahresversammlung im Landgasthof Obst aus. Im Bild (von links) Kommandant Marco Schulze, Thorsten Riedl, Alois Meier, Siegfried Protschky, Manfred Köstler, Vorsitzender Alois Röber und Bürgermeister Ernst Neumann.
von Josef RosnerProfil

Die Schaffung eines Löschteichs im Umfeld des SV-Sportheims wünscht sich die Feuerwehr Pechbrunn. Kommandant Mario Schulze brachte das Thema kürzlich in der Jahresversammlung der Feuerwehr auf den Tisch. Bei einer gemeinsamen Übung mit den Feuerwehren Groschlattengrün und Konnersreuth habe man einen angenommenen Brand im SV-Sportheim bekämpft. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Versorgung mit Wasser aus zwei nahegelegenen Unterflurhydranten nicht ausreichend sei.

Schulze unterstütze daher den SV Pechbrunn, der zur Bewässerung des Geländes ohnehin einen Teich anlegen wolle. So hätte man im Ernstfall auch genügend Löschwasser parat. "Die Errichtung eines Löschteichs dort wäre die Ideallösung", so Schulze.

Bürgermeister Ernst Neumann nahm den Ball auf und berichtete von einem gemeinsamen Gespräch mit den Staatsforsten und dem Bauamt der VG Mitterteich. Neumann zeigte sich optimistisch, dass sich bei diesem Thema etwas tun werde. Es seien aber noch weitere Gespräche nötig. Nach seinem Kenntnisstand hätten das Wasserwirtschaftsamt und das Bauamt bereits Unterstützung signalisiert. "Wir brauchen eine Lösung, die sowohl dem SV Pechbrunn für die Bewässerung der Sportanlagen, als auch der Feuerwehr zur Sicherstellung des Brandschutzes gerecht wird. Wir bleiben dran", versprach der Bürgermeister. Sein Dank galt den Aktiven der Feuerwehr Pechbrunn für ihre Einsatzbereitschaft. Neumann wies am Ende darauf hin, dass dies sein letzter Besuch als Bürgermeister bei der Feuerwehr sei, nach rund 21 Jahren Dienstzeit.

In seinem Bericht hatte Kommandant Mario Schulze zuvor auch informiert, dass die Wehr über 18 Aktive verfüge, darunter drei Frauen. Gerufen wurde die Wehr im vergangenen Jahr zu 14 Einsätzen, wobei in 10 Fällen technische Hilfeleistungen gefordert waren. Insgesamt wurden 105 ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet. Weiter fanden 19 Übungen und Unterrichte statt. Fleißig geübt worden sei der Umgang mit dem Türöffnungssatz, geleitet wurde diese Übung von Kreisbrandinspektor Armin Welzel aus Arzberg. Weiter fand eine große Einsatzübung im Rahmen der Brandschutzwoche statt.

Vorsitzender Alois Röber sprach im Rückblick von einem ruhigen Vereinsjahr. Er verwies unter anderem auf den Besuch von Festen befreundeter Wehren, darunter die Segnung des neuen Feuerwehrgerätehauses des "Patenkindes", der Feuerwehr Groschlattengrün. Weiter kündigte der Vorsitzende an, dass die neugeborenen Kinder der Jahre 2018 und 2019 noch ihre Geschenke erhalten würden, der Empfang werde nachgeholt. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Röber auf 143 Personen.

Ehrungen:

Seit Jahrzehnten bei der Feuerwehr

Vorsitzender Alois Röber würdigte bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Pechbrunn Ehrenmitglied Siegfried Protschky für dessen mehr als 20-jährige Tätigkeit als Kassenrevisor. Zum Dank gab es ein kleines Präsent. Weiter zeichnete Röber langjährige Mitglieder aus. Seit 60 Jahren sind Richard Sommer und Manfred Köstler dabei, seit 50 Jahren gehört Alois Meier der Feuerwehr an. Vor 25 Jahren traten Thorsten Riedl und Roland Spitzl bei.

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