12.11.2018 - 10:14 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Möglichst effektiver Schutz

Gemeinde Pechbrunn und MdB Albert Rupprecht setzen auf wirkungsvolle Lärmvorsorge-Maßnahmen bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg.

Den Lärmschutz an der Bahnstrecke Hof-Regensburg im Blick haben Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, Pechbrunns Bürgermeister Ernst Neumann und 2. Bürgermeister Josef Hollmann (von links), hier bei einem Ortstermin auf dem Pechbrunner Bahnhof.
von Externer BeitragProfil

Nachdem die Grundlagenermittlung zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg fast abgeschlossen ist, sollen demnächst die ersten Planungsgespräche zwischen der Bahn und den beteiligten Landkreisen und Gemeinden stattfinden. Bei einem Besuch am Bahnhof in Pechbrunn informierte sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bei Bürgermeister Ernst Neumann und 2. Bürgermeister Josef Hollmann über den aktuellen Planungsstand, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Rupprecht hatte sich im vergangenen Jahr beim damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt dafür eingesetzt, dass die Bahn bei der Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg eine entsprechende Lärmvorsorge einplanen muss. "Dank unserer gemeinsamen Anstrengungen konnten wir erreichen, dass die Menschen in unserer Heimat die so wichtige Lärmvorsorge erhalten", sagte Rupprecht, der auch Mitglied des im Juni eingesetzten Koordinierungsrates ist, in dem Gemeinden und Landkreise ihre Interessen in die Planung mit der Bahn einbringen können.

„Dass Lärmvorsorge-Maßnahmen in die Planung aufgenommen wurden, war für uns ein großer Erfolg. Ohne den Einsatz von Albert Rupprecht wäre das wohl kaum möglich gewesen“, betont laut Pressemitteilung Ernst Neumann. Der Bürgermeister hatte, nachdem die Bahn die Elektrifizierung zunächst ohne Lärmschutz geplant hatte, in seiner Gemeinde Unterschriften gesammelt und so die Initiative des Bundestagsabgeordneten beim Bundesverkehrsminister unterstützt. Für Albert Rupprecht und Ernst Neumann steht fest, dass im nächsten Schritt der Planung die Lärmvorsorge-Maßnahmen weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste stehen müssen. „Die Bahn hat verschiedene Maßnahmen vorgestellt und natürlich wollen wir einen möglichst effektiven Lärmschutz erreichen“, so Neumann. Auch im Koordinierungsrat, der sich Anfang 2019 zum zweiten Mal trifft, werde man dazu möglichst konkrete Aussagen erwarten, erklärt Rupprecht. „Die bevorstehende Planungsphase ist hier besonders wichtig, um die richtigen Weichen für den bestmöglichen Lärmschutz zu stellen.“

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