Pechbrunn
31.10.2018 - 15:50 Uhr

Problem der Unverbindlichkeit

Jugendbeauftragte des Landkreises treffen sich zur Tagung im Rathaus Pechbrunn.

Die Jugendbeauftragten bei ihrer Tagung in Pechbrunn mit Bürgermeister Ernst Neumann (Dritter von rechts). Bild: exb
Die Jugendbeauftragten bei ihrer Tagung in Pechbrunn mit Bürgermeister Ernst Neumann (Dritter von rechts).

Die Jugendbeauftragten aus dem ganzen Landkreis kamen jetzt zur Herbsttagung im Pechbrunner Rathaus zusammen. Eingeladen hatte die Kommunale Jugendarbeit in Kooperation mit dem Kreisjugendring gemeinsam mit den Jugendbeauftragten der Gemeinde Pechbrunn - Isgard Forschepiepe und Stefan Heindl.

Bürgermeister Ernst Neumann hieß die Jugendbeauftragten sowie Theresia Kunz, Jugendpflegerin der Kommunalen Jugendarbeit, und Jürgen Preisinger, Vorsitzender des Kreisjugendrings, willkommen. Bei der Vorstellung der Gemeinde ging Neumann auch auf die Aktivitäten in der Jugendarbeit ein. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die engagierte ehrenamtliche Arbeit der beiden gemeindlichen Jugendbeauftragten. Weiter würdigte Neumann das rege Vereinsleben vor Ort. Auch die vielfältigen Vereine leisteten eine gute Jugendarbeit.

In der folgenden Gesprächsrunde ging es um die Aktivitäten in den verschiedenen Kommunen, wobei auch die Angebote in den Ferienprogrammen und deren Organisation thematisiert wurden. Hier zeigte sich, dass mit Blick auf die Anmeldungen ein zunehmendes Unverbindlichkeits-Denken um sich greife. Dadurch werde die Durchführung der einzelnen Angebote erschwert. Wie dieser unbefriedigenden Situation begegnet werden könnte, wurde in der Runde intensiv diskutiert.

Theresia Kunz stellte im Anschluss das Projekt "Zukunftswerkstatt" vor. Jugendliche sollen in Form eines Workshops zur Mitgestaltung in ihrer jeweiligen Gemeinde animiert werden. Dieses Angebot der Kommunalen Jugendarbeit könne in Kooperation mit den Kommunen vor Ort durchgeführt werden. Anfragen dazu würden gerne angenommen, so die Jugendpflegerin. Jürgen Preisinger verwies auf die geplante Änderung der Zuschussrichtlinien. Dadurch sollen die Antragsmodalitäten für die Jugendarbeit in den Vereinen nochmals praktikabler und einfacher werden. Außerdem legte er den Jugendbeauftragten den Veranstaltungskalender der Jugendarbeit ans Herz. Auf der Internet-Seite können alle Veranstaltungen im Landkreis selbstständig online gestellt werden.

Am Ende ging ein Dank an die Vertreter der Gemeinde Pechbrunn für die Gastfreundschaft, außerdem gab es Dankesworte für alle Jugendbeauftragten für deren großes Engagement in den Kommunen. Das Format, die zweimal jährlich stattfindende Zusammenkunft der Jugendbeauftragten in einer der 26 Landkreiskommunen mit dem entsprechenden Jugendbeauftragten vor Ort und dem Bürgermeister zu organisieren, wurde als sehr positiv bewertet. Die nächsten Tagungen könnten in Krummennaab und Konnersreuth stattfinden, wie sich abzeichnete.

 
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