04.07.2018 - 09:55 Uhr
PegnitzOberpfalz

Polizei stoppt Katzentransport

Unterernährte und kranke Katzen, zwei tote Katzenbabys und elf nicht registrierte Katzen ohne jeglichen Impfnachweis - Beamte der Bayreuther Verkehrspolizei haben einen Transporter bei Trockau gestoppt.

Beamte der Bayreuther Verkehrspolizei haben einen Transporter bei Trockau gestoppt.
von Alexander Unger Kontakt Profil

20 Rassekatzen in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und in einer viel zu kleinen Transportbox: Beamte der Bayreuther Verkehrspolizei entdeckten die Tiere in der Nacht zum Sonntag in einem Wagen auf der A9 bei Trockau. Die Katzen befinden sich nun in einem Tierheim.

Kurz nach 22 Uhr kontrollierten die Verkehrspolizisten auf der A9 an der Anschlussstelle Trockau das Auto mit französischer Zulassung. Sie stellten fest, dass der 40-jährige Fahrzeugführer insgesamt 20 Rassekatzen in einer Box im Kofferraum beförderte. Die Tiere sollten von Frankreich nach Litauen gebracht werden. Jedoch war der Platz für die Katzen viel zu gering und deren gesundheitlicher Zustand schlecht. Die Polizisten alarmierten die Tierrettung Bayreuth, das Tierheim Bayreuth sowie das Bayreuther Veterinäramt.

Die traurige Bilanz: unterernährte und kranke Katzen, zwei tote Katzenbabys und elf nicht registrierte Katzen ohne jeglichen Impfnachweis. Mitarbeiter des Tierheims nahmen sich der Katzen an. Der 40-Jährige muss sich laut Meldung der Polizei wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und Tiergesundheitsgesetz verantworten.

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Kommentare

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Heinz Rahm

Was in diesem "humanitären" Europa für unsägliche Tierquälereien auf den Straßen stattfinden, ist fürchterlich. Aber getan wird ... nichts, nichts, nichts. Die bedauernswerten Polizisten können nur Einzelfälle rauspicken, und denen geschieht wahrscheinlich auch ... nichts! 21. Jahrhundert eben ....

05.07.2018