Pfaben bei Erbendorf
18.07.2019 - 15:13 Uhr

Bürger bringen sich ein

Betroffene werden zu Beteiligten. Die Bewohner von Pfaben nahmen am Vorbereitungsseminar zur Dorferneuerung teil und brachten sich mit ihren Ideen ein. Am Ende ist es ergebnisreicher Tag.

Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein.Mit auf dem Bild (von rechts) Bauamtsleiter Dieter Döppl, Ingenieur Markus Münchmeier sowie Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn (vierter von rechts). Bild: Jochen Neumann
Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein.Mit auf dem Bild (von rechts) Bauamtsleiter Dieter Döppl, Ingenieur Markus Münchmeier sowie Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn (vierter von rechts).

Im Oktober vergangenen Jahres beschloss der Stadtrat Erbendorf die Einleitung des Verfahrens zur Dorferneuerung in Pfaben. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) in Tirschenreuth konnte damals dieses Projekt mit in das Arbeitsprogramm aufnehmen. Nach einer Informationsveranstaltung für die Pfabener Bürger wurde ein Seminartag anberaumt, der jetzt in der Jugendherberge Tannenlohe durchgeführt wurde.

Unter der Moderation von Huberta Bock und Frank Langguth vom Amt für Ländliche Entwicklung wurde mit den rund 15 Teilnehmern aus Pfaben der erwartungsvolle Tag gestartet. Zweiter Bürgermeister Johannes Reger sprach in seiner Begrüßung von einer großen und wichtigen Aufgabe, die gemeinschaftlich gemeistert werden kann. Mit dabei waren auch Bauamtsleiter Dieter Döppl sowie Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn und Ingenieur Markus Münchmeier.

In einem ersten Schritt analysierten die Seminarteilnehmer die Stärken und Schwächen ihrer Ortschaft. Dabei ergaben sich Handlungsfelder in den Bereichen Ortsbild, Dorfgemeinschaft und Infrastruktur sowie zum Thema Freizeit, Erholung und Tourismus. Als besondere Stärke von Pfaben kristallisierte sich die hervorragende Lage im Steinwald mit seiner schönen Lage sowie die gepflegten Anwesen und die Nähe zum Wald.

In Gruppenarbeit erarbeiteten die Teilnehmer im Anschluss konkrete Maßnahmen auf Grundlage der Stärken-Schwächen-Analyse. Als wünschenswerte Maßnahmen der Dorfbewohner wurden genannt die Schaffung eines zentralen Dorfplatzes, Verbesserung des Internets und der Straßenbeleuchtung. Des Weiteren sollte der Trafo-Turm beim Lichtkreuz zurückgebaut und der Lichtkreuzplatz in Verbindung mit Parkplätzen ausgebaut werden.

Aufgrund der Ergebnisse wurde ein Aktionsplan erstellt, in dem die Verantwortlichkeit sowie die Zeitschiene festgeschrieben wurde. Unter anderem findet in den nächsten Wochen ein Dorfrundgang sowie ein erstes Arbeitskreistreffen statt.

Die Moderatoren Bock und Langguth bezeichneten den Seminartag als sehr gelungen mit vielen Ideen. Besonders hoben sie das Engagement der Bürger von Pfaben hervor. „Es war ein sehr aufschluss- und ergebnisreicher Tag“, stellte Bock fest. Bis die Dorferneuerung allerdings abgeschlossen ist, wird nach deren Auskunft ein Zeitfenster von drei bis fünf Jahren vergehen.

Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein. So wurden bei Gruppenarbeiten bestimmte Maßnahmen entwickelt. Bild: Jochen Neumann
Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein. So wurden bei Gruppenarbeiten bestimmte Maßnahmen entwickelt.
Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein. So wurden bei Gruppenarbeiten bestimmte Maßnahmen entwickelt. Mit auf dem Bild Stadtrat Franz Schraml (rechts). Bild: Jochen Neumann
Die Dorfbewohner brachten sich beim Seminar in die Dorferneuerung mit ein. So wurden bei Gruppenarbeiten bestimmte Maßnahmen entwickelt. Mit auf dem Bild Stadtrat Franz Schraml (rechts).
 
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