14.02.2019 - 13:34 Uhr
Pfaffenreuth bei LeonbergOberpfalz

Vorfreude auf erstes Fahrzeug

Zweifachen Grund zum Feiern hat die Feuerwehr Pfaffenreuth: Zum einen wird der Verein 115 Jahre alt, zum anderen trifft bald das neues Fahrzeug ein - das erste überhaupt in der Geschichte der aktuell 135 Mitglieder starken Wehr.

Langjährige und verdiente Mitglieder ehrte die Feuerwehr Pfaffenreuth bei ihrer Jahresversammlung. Im Bild (von links) Gemeindevertreter Alois Männer, Werner Dietrich, Ludwig Hecht, Gerhard Fischer, Ludwig Schwamberger, Martina Kropf, Vorsitzender Max Ernstberger, Erna Helm, Anton Bäumler, Johann Fischer, Julia Fischer, Kommandant Konrad Kolb und Christoph Dietrich.
von Josef RosnerProfil

Die Brandschützer wollen das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) Ende Februar oder Anfang März im rund 530 Kilometer entfernten Siegen abholen, wie jetzt bei der Jahresversammlung zu erfahren war. Zur Finanzierung des rund 76.000 Euro teuren Gefährts fließen staatliche Zuschüsse, Mittel der Gemeinde sowie beträchtliche Eigenmittel der Wehr. Die Segnung ist für Fronleichnam im Juni vorgesehen.

Vorsitzender Max Ernstberger gab im Schulungsraum des Gerätehauses einen umfassenden Bericht ab. Er berichtete von einem arbeitsreichen Jahr, in dessen Mittelpunkt die Bestellung des neuen Fahrzeugs stand. Im gesellschaftlichen Bereich ragt das zweitägige Gartenfest heraus. Ernstberger zeigte sich mit der Resonanz zufrieden, der Besuch am ersten Tag hätte aber besser ausfallen können. Weiter erinnerte er an das Maibaumaufstellen, das Weihnachtssingen am Dorfplatz und die Teilnahme am Leonberger Weihnachtsmarkt. Am Tag der Deutschen Einheit wurde der Löschwasserteich abgefischt, diese Gaudi fand nun schon zum dritten Mal statt.

Weiter ging Vorsitzender Max Ernstberger auf das 115-jährige Bestehen der Wehr ein. Gefeiert wird dies mit einem zweitägigen Gartenfest. Am Mittwoch, 19. Juni, spielt die Waidhauser Blasmusik auf, an Fronleichnam am Donnerstag, 20. Juni, setzt sich um 13.15 Uhr ein Festzug in Bewegung, im Anschluss folgt ein Festakt mit kirchlichem Segen für das neue Fahrzeug. Dankesworte richtete Ernstberger an seine beiden Kommandanten Konrad Kolb und Matthias Bothe, die viel Zeit in die technische Ausarbeitung des neuen Fahrzeugs gesteckt hätten.

Kommandant Konrad Kolb berichtete von 43 Aktiven, darunter 13 Frauen und 5 Jugendliche. Die Wehr wurde zu drei Einsätzen gerufen, in allen Fällen war technische Hilfeleistung nötig. Hinzu kamen vier Schulungen und acht Übungen. Für heuer kündigte Kolb einen Maschinisten-, einen Motorsägen- und einen Funklehrgänge an. Zudem soll am neuen Fahrzeug intensiv geübt werden. Jugendwart Christoph Dietrich verwies auf fünf Jugendliche und kündigte an, dass er von diesem Posten Abschied nehmen werde.

Den Dank der Gemeinde Leonberg überbrachte Alois Männer. "Der Bürgermeister hat keine Zeit, er muss auf den Straßen Salz streuen", bemerkte er humorvoll zu den beruflichen Verpflichtungen von Johann Burger. Sein Dank galt der Wehr für ihre Aktivitäten. "Ein Dorf lebt von seiner aktiven Feuerwehr", so Männer. Die Aktiven forderte er auf, sich stets weiterzubilden, gerade auch mit Blick auf das neue Fahrzeug.

Ehrungen:

Treue und verdiente Mitglieder

Vorsitzender Max Ernstberger dankte mehreren im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern mit kleinen Präsenten. 18 Jahre lang war Martina Kropf als Schriftführerin tätig, 6 Jahre lang wirkte Erna Helm als Kassiererin. Nicole Riolfi hat sich 4 Jahre lang als Kassenprüferin eingebracht. Geehrt wurden noch langjährige Mitglieder. Seit 50 Jahren bei der Feuerwehr sind Johann Fischer, Ludwig Hecht, Ludwig Schwamberger und Anton Siegl. Vor 40 Jahren traten Werner Dietrich, Gerhard Fischer, Max Rosner und Manfred Zottmeier bei. Seit 25 Jahren bei der Feuerwehr sind Anton Bäumler und Erich Männer.

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