Nach seinem Rechenschaftsbericht brachte Bürgermeister Richard Tischler auch ärgerliche und schwierige Themen zur Sprache. Für viele Bürger unverständlich ist die Tatsache, dass auch noch in unserer Zeit Müll in Straßengräben und Waldrändern abgelagert wird. Jeder Haushalt verfügt über eine Mülltonne, an jedem Platz befindet sich ein Abfallkorb und das Entsorgungssystem des Landkreises bietet alle Möglichkeiten, seinen Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. "Warum macht da sich noch jemand die Mühe, seinen Müll in den Wald zu fahren und dort zu entleeren", stellte sich für den Bürgermeister die Frage. Hier kann nur ein Appell an die Vernunft helfen. Noch schlimmer sieht es in der öffentlichen Toiletten im Bürgerhaus aus. Nicht nur das sie als Umschlagplatz für Drogen benützt werden, sie werden in kürzester Zeit so mit Fäkalien verschmutzt, dass selbst das Reinigen nicht mehr zumutbar ist. Der Kommune bleibt deshalb keine andere Wahl, als die Toiletten zu schließen. Bäume an den Wegen und öffentlichen Plätzen sorgen ständig für Schimpfkanonaden. Mal ist es das Laub, das in Nachbars Garten fällt oder es sind die Wurzeln, die eine Gartenmauer beschädigen. Gründe zur Beanstandung gibt es viele. Der Bauauschuss, der sich um die Sache kümmern muss, bezeichnet sich schon selbst als "Baumausschuss". "Grundsätzlich werden nur alte und kranke Bäume gefällt, von denen eine Gefahr für den Bürger ausgeht", ist die Haltung der Kommune zu diesem Sachverhalt. Neben dem Negativen gab es auch viel Positives zu berichten. Der neu gegründete Seniorenbeirat hat sich mittlerweile in seine Aufgaben eingearbeitet und leistet einen wertvollen Beitrag zur Entscheidungsfindung im Stadtrat. Ebenso sind die Ergebnisse des "Runden Tisches" wichtig für das Vereinswesen und die Stadtentwicklung. Bürgermeister Tischler dankte allen, die sich für diese Aufgaben engagieren. Eine gute Nachricht für die Handynutzer in Hohentreswitz und Pamsendorf bahnt sich an. Auf dem Masten in Hohentreswitz wird ein Verstärker installiert, der dieses Funkloch ab Januar schließen soll. Für die Kinder des Franziskus Kindergartens wird künftig das Überqueren der Straße sicherer gemacht. Eine Ampelanlage wird den Zebrastreifen ersetzen und so für mehr Sicherheit sorgen. Der Stadtrat ist bestrebt, die Wünsche und Anliegen der jungen Generation in ihre Entscheidungen mit einfließen zu lassen. Für diese Aufgabe wird ein Jugendbeauftragter gesucht. Interessenten können sich im Rathaus melden.
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