22.04.2019 - 14:52 Uhr
PfreimdOberpfalz

Dreigespann beeindruckt beim Passionssingen

Das Passionssingen des Männergesangvereins "Gemütlichkeit" in der Weiherner St.-Margareta-Pfarrkirche geht nicht nur ins Ohr, sondern auch unter die Haut. Helmut Schweiger liest die Leidensgeschichte in Mundart.

Das Altbayerische Passionssingen gestalteten der Männergesangverein "Gemütlichkeit", die Wernberger Stubenmusi sowie "Vocalissimo" aus Schwarzenfeld.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Die Wernberger Stubenmusi unter der Regie von Susanne Weiß sowie die Gruppe "Vocalissimo" aus Schwarzenfeld, geleitet von Dekanatsmusiker Michael Koch, trugen mit zum Gelingen bei. Mit "Ecce Homo" - seht, welch ein Mensch - bestritt Chorleiter Christian Dorner den Auftakt und dankte im Namen der Organisatoren allen Beteiligten für die besinnliche Stunde.

Stimmgewaltig und doch einfühlsam begrüßte der Gesangverein die zahlreichen Zuhörer mit den Lied " Das bittre Leiden fangt nun an". Auch die weiteren Lieder rankten sich um das Leiden und Sterben Jesus Christus.

Helmut Schweiger schilderte den Leidensweg in Mundart, doch voller Intensität. In sieben Abschnitten war er aufgeteilt: "Dai traurigste Gschicht", das Abendmahl, Am Ölberg, Gefangennahme-Verhör-Geißlung- Dornenkrönung, die Kreuztragung, die Kreuzigung sowie die Auferstehung.

Nach jedem Abschnitt brachte der Männergesangverein Weihern, die Wernberger Stubenmusi sowie Vokalissimo, die Gastgruppe aus Schwarzenfeld, abwechselnd ihren musikalischen Part ein, darunter die Lieder "Lass mich deine Leiden singen", "Fürwahr, er trug unsre Krankheit" oder das "Pilatus-Lied".

Vorsitzender Josef Zimmermann bedankte sich nach eineinhalb Stunden bei allen Gästen, unter denen sich auch Pfarrer Markus Ertl aus Wernberg-Köblitz befand.

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