Die zahlreichen Gäste waren gerne ins Landhaus Pröls nach Trausnitz gekommen, um zu gratulieren: Familie und Freunde, Bürgermeister Richard Tischler und seine beiden Vorgänger im Amt, Stadtratskollegen aller Coleur, Vereinsvertreter und das Praxis-Team.
Bürgermeister Richard Tischler drückte seine Stellvertreterin: Er schätzt ihre Loyalität, Zuverlässigkeit, Konsequenz und ihre uneingeschränkte Ehrlichkeit. 23 Jahre gehört Johanna Mertins der CSU-Fraktion im Stadtrat an, bildet sich zu anstehenden Projekten und Themen eine Meinung, wägt ab und stimmt ab - so, wie sie es für richtig hält. Johanna Mertins ist in der CSU und der Frauen-Union aktiv, schätzt das Vereinsleben in ihrer Heimatstadt. Ihren Respekt dafür bringt sie in geschliffenen Grußworten zum Ausdruck, Geburtstagsjubilare freuen sich über die offene, herzliche und verbindliche Art, wenn die vielseitig interessierte Bürgermeister-Stellvertreterin die Grüße der Stadt überbringt.
Für all das engagiert sie sich neben Familie und Beruf. Sohn Peter skizzierte auch stellvertretend für seine beiden jüngeren Brüder humorvoll den Lebensweg seiner Mutter, erwähnte ihr Studium im Freiburg, wo sie auch ihren leider viel zu früh verstorbenen Mann Hartmut kennen lernte. In vier Jahren kamen die drei Söhne Peter, Volker und Philip zur Welt, daneben lief die Vorbereitung auf den Facharzt und der Aufbau einer weithin bekannten kieferorthopädischen Praxis in Pfreimd. Sohn Peter bezeichnete seine Mutter denn auch als Musterbeispiel dafür, "wie sich starke Frauen in der modernen Welt durchsetzen".
"Die Zeit ist wie im Flug vergangen", fasste Dr. Johanna Mertins ihre 23 Jahre im Stadtrat zusammen. "Aber was sind schon 23 Jahre gegenüber 41-jähriger Praxistätigkeit. Da muss man schon 70 Jahre alt werden, um mit solchen Zahlen sprechen zu können." Die Arbeit mit einem guten Team mache ihr nach wie vor Spaß. Aber das Leben bestehe nicht nur aus Arbeit. Darum freute sich Johanna Mertins auch über die Anwesenheit ihrer Freunde von Lions und Round Table. Die jüngsten Gratulanten waren die fünf Enkelkinder. Für sie ist die Katzenfreundin nur "Oma Mieze".













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