02.03.2020 - 15:32 Uhr
PfreimdOberpfalz

Jagdgenossen sind sich einig

Die Neuverpachtung ist bei der Jagdgenossenschaft Pamsendorf eine klare Sache. Einstimmig wird auch die Ausbezahlung des Jagdpachtschillings beschlossen.

Die Jagdgenossenschaft dankte Johann Lippert (mit Urkunde) für seinen langjährigen Einsatz. Dem schloss sich auch Bürgermeister Richard Tischler (links) an.

Die Neuverpachtung ist bei der Jagdgenossenschaft Pamsendorf eine klare Sache. Einstimmig wird auch die Ausbezahlung des Jagdpachtschillings beschlossen.

Große Harmonie: Die 26 anwesenden Jagdgenossen - ihnen gehört eine Fläche von etwa 586 Hektar - stimmten bei der Versammlung im Gasthaus Lippert in Pamsendorf für die Neuverpachtung an die bisherigen Jäger mit Aufnahme eines weiteren Pächters für die beiden Reviere Pamsendorf Ost und Pamsendorf West. Jagdvorsteher Gerhard Maier freute sich, dass die Pächter Albert Maier, Dietmar Maier, Karl Zenger und ihre Mitjäger der Einladung ebenso gefolgt waren wie Bürgermeister Richard Tischler. Gerhard Maier berichtete über den Rehwildabschussplan für die Jahre 2019 bis 2022. Für das Revier Pamsendorf Ost wurden 99 Stück Rehwild festgelegt. Die Anzahl für das Revier Pamsendorf West beträgt für die oben genannte Laufzeit 70 Stück. Bewährt hat es sich, die Jahreshauptversammlung und das Jagdessen terminlich zu trennen.

Schriftführer Michael Herrmann thematisierte dann die Vorschriften für die Jagdgenossenschaften rund um das Thema Datenschutz. Die Vorstandschaft benötigt gewisse Daten der einzelnen Jagdgenossen - zum Beispiel Grundstücksfläche und Bankverbindung - um geschäftsfähig zu sein. Jagdvorsteher Gerhard Maier unterstrich, dass diese Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Einen ausführlichen Kassenbericht trug Johann Maier vor. Nachdem der Wegebau finanziell abgeschlossen ist, entwickelte sich der Kassenbestand wieder positiv. Einhellig war man dafür, den Jagdpachtschilling - voraussichtlich im November - an die Jagdgenossen auszubezahlen. Der Hektarsatz beträgt 3,50 Euro. Die Fläche der anwesenden Jagdgenossen beläuft sich auf 586,52 Hektar.

Jagdpächter Albert Maier gab bekannt, dass man im letzten Jahr 18 Füchse, 2 Dachse, 17 Wildschweine und 4 Waschbären erlegt hat. Bei den Rehwild-Abschusszahlen liegt man absolut im Soll. Maier bedankte sich bei der Vorstandschaft und bei den Jagdgenossen für die harmonische Zusammenarbeit. Über die Anlage von Streuobstwiesen berichtete Pächter Dietmar Maier.

Für Johann Lippert - 15 Jahre erster Jagdvorsteher und 20 Jahre Schriftführer - gab es eine Dankurkunde. Ebenfalls auf 35 Jahre Ausschusstätigkeit kann Georg Rothmeier zurückblicken. Er war zehn Jahre Beisitzer und 25 Jahre stellvertretender Jagdvorsteher. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er seine Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.

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