05.06.2019 - 10:52 Uhr
PfreimdOberpfalz

"Kleiner Kerl vom anderen Stern" begeistert

„Federn wie Antennen, große Zehen und einem Ringelschwanz: Wer mag das sein?“, fragt sich Musikschulleiter Wolfgang Mages, „ein Nabburger?“ In Pfreimd geht einem Raumschiff der Sprit aus und sorgt so für Irrungen und Wirrungen.

"Der kleine Kerl vom anderen Stern" landete mit der Sing- und Musikschule in der alten Schulturnhalle.
von Autor SUSProfil

"Federn wie Antennen, große Zehen und einem Ringelschwanz: Wer mag das sein?", fragt sich Musikschulleiter Wolfgang Mages, "ein Nabburger?" In Pfreimd geht einem Raumschiff der Sprit aus und sorgt so für Irrungen und Wirrungen.

"Der kleine Kerl vom anderen Stern" landete unfreiwillig in Pfreimd. Seinem Ufo war der Treibstoff ausgegangen. Der Kinder- und Mittelchor der Sing- und Musikschule unter der Leitung von Nadine Plößl erzählte die Geschichte des Außerirdischen. Mehr als 60 Zuschauer begrüßte Schulleiter Wolfgang Mages dazu in der alten Schulturnhalle und gab ihnen eine kleine Einführung in das Singspiel von Katrin Weiher und Guido Lübeck.

"Chorleiterin Nicole Plösl mit Nerven ohne Ende", lobte Mages anerkennend, "hat mit ihren jungen Schülern, die oft noch nicht lesen können, das Singspiel mit viel Text einstudiert." Seit Januar arbeiteten sie gemeinsam daran. Mit unübersehbarem Feuereifer waren die Mädchen und Jungen dabei, die Lieder zu jedem Szenenbild zu schmettern. Sie ließen Wellen schaukeln, und schillernde Meerestiere schwimmen über die Bühne. Dabei entwickelten die Kinder sehr effektvolle Details wie beispielsweise einen blubbernden Fisch. Beinahe jeder der Darsteller übernahm eine kleinere oder größere Sprechrolle, die er mit ganzem Eifer ausfüllt. Die Hauptrollen wurden in jeder Szene neu besetzt. Für Schwung sorgte die achtköpfige Band der Sing- und Musikschule mit Saxophon, Klarinette, Flöten, Geigen, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Die Musiker begleiteten die lustigen Lieder und unterhielten mit der Themenmusik zwischen den Aufzügen. "Der kleine Kerl vom anderen Stern" ist entgegen der Vermutung nicht aus Nabburg, sondern tatsächlich ein Außerirdischer (Mila Rauch), der mit seinem Raumschiff mitten im Dschungel bei den Affen landen muss. Mit seinen Federn auf dem Kopf, einem Ringelschwanz und viel zu großen Zehen findet er sein Raumschiff nicht mehr. Im Dschungel trifft der kleine Kerl (Barbara Betz) auf einen Affen (Alina Windhager).

Der Kerl vom anderen Stern ist nur schwer zu verstehen, doch die Neugier siegt über die Angst vor dem fremden Besucher. Er sucht etwas, das hohl ist und eine harte Haut hat. Für den Affen kann das nur eine Kokosnuss sein. Unter dem Meer ergeht es dem kleinen Kerl (Johanna Betz) in der nächsten Szene nicht anders. Für den Fisch (Julia Meisel) ist die Enttäuschung groß, als der kleine Kerl nicht nach der leeren Muschel hinter dem Felsen sucht. Auch bei den Möwen am Strand wird der kleine Kerl (Paulina Christoph) nicht fündig. Für den Vogel (Klemens Kick) ist ein Ei ein Hohlkörper mit harter Schale. Dann aber singt der Chor: "Mein Raumschiff ist phänomenal...aus rostfreiem Stahl...", und schon blitzt es hinter einem Felsen hervor. Dem Heimflug "...im Weltraum noch ein Stück geradeaus..." steht nun nichts mehr im Wege.

Unter Wasser sucht der kleine Kerl mit Fischen und Krebsen nach seinem Raumschiff.
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